<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Menstruation &#8211; NeoArtBase</title>
	<atom:link href="https://www.neoartbase.de/tag/menstruation/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.neoartbase.de</link>
	<description>Kunst neu entdecken</description>
	<lastBuildDate>Fri, 26 Sep 2025 10:51:53 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.8.3</generator>

<image>
	<url>https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2020/04/cropped-neoartbase-32x32.png</url>
	<title>Menstruation &#8211; NeoArtBase</title>
	<link>https://www.neoartbase.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Von Follikel bis Luteal. So beeinflusst dein Zyklus die Kreativität.</title>
		<link>https://www.neoartbase.de/von-follikel-bis-luteal-so-beeinflusst-dein-zyklus-die-kreativitaet/</link>
					<comments>https://www.neoartbase.de/von-follikel-bis-luteal-so-beeinflusst-dein-zyklus-die-kreativitaet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Sep 2025 12:04:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Periode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.neoartbase.de/?p=30461</guid>

					<description><![CDATA[Viele Frauen fragen sich: Zu welchen Zeiten im Menstruationszyklus sind Kreativität und ideelles Denken besonders stark ausgeprägt? Aktuelle&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<article>
<p>Viele Frauen fragen sich: Zu welchen Zeiten im Menstruationszyklus sind Kreativität und ideelles Denken besonders stark ausgeprägt? Aktuelle Studien schaffen ein differenzierteres Bild. Tatsächlich deuten Forschungsergebnisse darauf hin, dass die Phasen rund um die Ovulation (also die fruchtbare Zeit) oft mit besonders hoher Ideenvielfalt und Originalität verbunden sind.</p>
<section>
<h2>Die Phasen des Zyklus kurz erklärt</h2>
<p>Ein typischer Menstruationszyklus gliedert sich grob in vier relevante Phasen:</p>
<ul>
<li><strong>Menstruationsphase</strong> – Beginn des Zyklus, Blutung, meist geringeres Energieniveau und hormonell niedriges Niveau für Östrogen und Progesteron.</li>
<li><strong>Follikelphase (präovulatorisch)</strong> – Erste Hälfte nach der Menstruation, Östrogenspiegel steigen, Vorbereitung auf den Eisprung.</li>
<li><strong>Ovulationsphase (Eisprung)</strong> – Um den Eisprung herum, hormonell „Hochphase“, hohe Fruchtbarkeit.</li>
<li><strong>Lutealphase</strong> – Nach dem Eisprung, Progesteron steigt, Östrogen noch vorhanden, Vorbereitung auf mögliche Schwangerschaft, oft mit PMS-Symptomen am Ende.</li>
</ul>
</section>
<section>
<h2>Wann ist Kreativität am höchsten?</h2>
<p>Mehrere Studien fanden heraus, dass die <strong>Ovulationsphase</strong> die Phase ist, in der Ideen besonders originell sind:</p>
<ul>
<li>Eine Studie von Galasinska &amp; Szymkow (2022) zeigte, dass in der fruchtbaren Phase (Ovulation) die Kreativität – insbesondere in Bezug auf Originalität – signifikant höher war als in nicht-fruchtbaren Phasen. <em>Quelle:</em> PubMed.</li>
<li>Auch die Studie <em>„The More Fertile, the More Creative: Changes in Women&#8217;s Creative Potential Across the Ovulatory Cycle“</em> bestätigte, dass Kreativität und divergentes Denken (z. B. neue Ideen, unkonventionelle Assoziationen) während der Ovulation besonders stark ausgeprägt sind. <em>Quelle:</em> PMC.</li>
<li>In der Follikelphase steigt das Energielevel und manche kreative Impulse nehmen zu, besonders gegen Ende der Follikelphase, wenn das Östrogen hoch ist. <em>Quellen:</em> Evana; centerforintegrativehealth.com.</li>
</ul>
</section>
<section>
<h2>Grenzen und Differenzierung</h2>
<p><strong>Wichtig:</strong> Nicht alle Studien kommen zu völlig einheitlichen Ergebnissen:</p>
<ul>
<li>Eine Meta-Analyse aus dem Jahr 2025 fand heraus, dass beim objektiv messbaren kreativen Denken (z. B. Tests) über alle Zyklusphasen hinweg keine robusten Unterschiede in Bezug auf Geschwindigkeit oder Genauigkeit zu erkennen waren. <em>Quelle:</em> PLOS.</li>
<li>Kreative Fähigkeiten sind vielgestaltig: <strong>Divergentes Denken</strong> (viele Ideen, Flexibilität) unterscheidet sich von <strong>konvergentem Denken</strong> (Lösungsfindung, Struktur). Einige Studien zeigen, dass divergentes Denken stärker mit dem Zyklus schwankt. <em>Quelle:</em> Frontiers.</li>
</ul>
</section>
<section>
<h2>Praktische Implikationen</h2>
<p>Wer seinen Zyklus kennt, kann diese Erkenntnisse nutzen:</p>
<ul>
<li>Während der <strong>Follikel- und Ovulationsphase</strong> eignet sich Brainstorming, neue Projekte starten und kreative Aufgaben.</li>
<li>In der <strong>Lutealphase</strong> sind möglicherweise eher Aufgaben gut, die Struktur, Feinarbeit oder detailorientierte Umsetzung benötigen.</li>
<li><strong>Zyklus-Tracking</strong> hilft, Muster im eigenen Empfinden zu erkennen („Wann habe ich besonders viele kreative Ideen?“).</li>
</ul>
</section>
<h3>Weiterführende Verweise</h3>
</footer>
</article>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.neoartbase.de/von-follikel-bis-luteal-so-beeinflusst-dein-zyklus-die-kreativitaet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was Kunst mit dem weiblichen Zyklus zu tun hat. Hormone und Ideenfluss.</title>
		<link>https://www.neoartbase.de/was-kunst-mit-dem-weiblichen-zyklus-zu-tun-hat/</link>
					<comments>https://www.neoartbase.de/was-kunst-mit-dem-weiblichen-zyklus-zu-tun-hat/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 05:20:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
		<category><![CDATA[Periode]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.neoartbase.de/?p=30444</guid>

					<description><![CDATA[Zwischen Blut und Bild eine stille Revolution. Lange Zeit galt der weibliche Zyklus in der Öffentlichkeit als Tabu.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen Blut und Bild eine stille Revolution.</strong> Lange Zeit galt der weibliche Zyklus in der Öffentlichkeit als Tabu. Menstruation wurde versteckt, verschwiegen, pathologisiert – als etwas Unreines, Schwaches, gar Ekelhaftes. Doch seit einigen Jahren regt sich Widerstand: Künstlerinnen weltweit holen das Zyklische aus der Schamzone heraus und machen es sichtbar – in Performances, Gemälden, Installationen und Texten. Kunst wird zur Bühne für eine stille, aber kraftvolle Revolution: die Rückeroberung des weiblichen Körpers.</p>
<p><strong>Zyklus als Rhythmus des Lebens.</strong> Der Zyklus ist mehr als nur das monatliche Bluten. Er ist ein biologischer Taktgeber, der viele Ebenen berührt: körperlich, emotional, kreativ. Die Phasen Menstruation, Follikelphase, Eisprung, Lutealphase wirken wie ein innerer Kalender, der mit- und gegensätzlich zur Welt draußen pulsiert. Für viele Künstlerinnen wird dieser Rhythmus zur Quelle der Inspiration und zur Struktur für ihr Arbeiten.</p>
<p>Die amerikanische Autorin und Aktivistin Alexandra Pope spricht vom „inneren Jahreszeitenprinzip“, das sich im Zyklus widerspiegelt: Winter (Menstruation), Frühling (Follikelphase), Sommer (Eisprung), Herbst (Lutealphase). Diese Perspektive lädt ein, zyklisches Erleben nicht als Schwankung oder Störung zu sehen, sondern als kreative Ressource. In der Kunst bedeutet das: Rückzug, Vision, Ausdruck, Reflexion alles hat seinen Platz.</p>
<h3>Blut als Material Provokation oder Befreiung?</h3>
<p>Besonders kontrovers ist die Verwendung von Menstruationsblut als künstlerisches Medium. Die kanadische Künstlerin Rupi Kaur sorgte 2015 für internationale Aufmerksamkeit, als Instagram ein Foto von ihr löschte, das sie mit einem sichtbaren Blutfleck auf ihrer Hose zeigte. Ihre Antwort war klar: „Ich werde nicht akzeptieren, dass ich mich für etwas schämen soll, das natürlich ist.“</p>
<p>Andere Künstlerinnen wie Vanessa Tiegs („Menstrala“) oder Jen Lewis („Beauty in Blood“) arbeiten explizit mit dem Medium Blut nicht schockierend, sondern ästhetisch, abstrakt, beinahe meditativ. Ihre Werke zwingen die Betrachtenden, sich mit dem auseinanderzusetzen, was sonst unsichtbar bleibt und werfen Fragen auf: Wer bestimmt, was schön ist? Was darf Körper sein? Und: Warum gilt das Natürliche als anstößig?</p>
<h3>Zyklusbewusstsein als künstlerische Praxis</h3>
<p>Zahlreiche zeitgenössische Künstlerinnen orientieren ihren kreativen Prozess am Zyklus. Sie dokumentieren die eigenen Empfindungen, Energielevels, Themen. In der Phase des Eisprungs entstehen häufig extrovertierte Arbeiten Performances, Begegnungen, Ausstellungen. In der prämenstruellen Phase fließen Reflexion, Kritik, Tiefe in Texte oder Zeichnungen. Dieses zyklische Arbeiten stellt das lineare Leistungsprinzip der Kunstwelt infrage und damit auch das kapitalistische Zeitverständnis.</p>
<p>Die zyklische Perspektive wird so zur politischen Geste: Sie widersetzt sich dem Dauerproduktivitätsdruck, der immer gleiche Qualität und Output verlangt. Stattdessen: Pausen, Wandlung, Wiederholung Prinzipien, die auch in der Natur gelten, aber in unserer Gesellschaft kaum Platz haben.</p>
<h3>Zyklus, Identität, Widerstand</h3>
<p>Der künstlerische Umgang mit dem Zyklus ist oft nicht nur intim, sondern auch politisch. Er berührt Fragen von Gender, Körperhoheit, gesellschaftlicher Erwartung. In einer Welt, die zunehmend technisiert, neutralisiert und „optimiert“ wird, wirkt der menstruierende Körper wie ein Störsignal. Und genau das macht ihn in der Kunst so relevant.</p>
<p>Besonders in queeren und feministischen Kontexten wird der Zyklus nicht mehr nur biologisch gedacht, sondern als Identitätsmoment: Wer darf bluten? Wer darf darüber sprechen? Wer wird ausgeschlossen trans Personen, nichtbinäre Menschen, Frauen in der Menopause?</p>
<p>Diese Perspektiven finden ihren Weg in Textilkunst, Virtual Reality-Projekte, Comics, Klanginstallationen. Die Vielfalt der Ausdrucksformen zeigt: Zyklisches Erleben ist kein Nischenthema – es ist ein kulturelles Terrain, das noch lange nicht ausgeschöpft ist.</p>
<h3>Der Zyklus als künstlerische Landkarte</h3>
<p>Kunst hat die Kraft, Unsichtbares sichtbar zu machen. Der weibliche Zyklus ist ein jahrhundertelang übersehenes Thema, das nun eine Bühne findet roh, poetisch, politisch. Die Künstlerinnen, die sich ihm widmen, öffnen Räume für neue Narrative des Körpers, jenseits von Scham und Stereotyp. Ihre Arbeiten laden dazu ein, den Zyklus nicht nur als biologisches Ereignis zu sehen sondern als ästhetische, kreative, gesellschaftliche Kraft.</p>
<h3>Menstruationskunst im Wandel der Jahrzehnte</h3>
<p><em>Künstlerische Positionen zum weiblichen Zyklus von den 1960ern bis heute</em></p>
<ul>
<li>
    <strong>1969 – Carolee Schneemann (USA):</strong><br />
    Mit der Performance <em>„Interior Scroll“</em> wird Schneemann zur Ikone der feministischen Körperkunst. Sie zieht eine Schriftrolle aus ihrer Vagina – eine provokante Geste gegen männlich dominierte Kunstsysteme.
  </li>
<li>
    <strong>1972 – Judy Chicago (USA):</strong><br />
    Mit der Fotografie <em>„Red Flag“</em> zeigt sie einen Tampon, der blutig hervorgezogen wird – ein Akt der Sichtbarmachung und ein feministisches Statement.
  </li>
<li>
    <strong>1991 – Annie Sprinkle (USA):</strong><br />
    Performerin und Aktivistin, die mit <em>„Public Cervix Announcement“</em> erstmals eine Live-Untersuchung ihres Gebärmutterhalses als Performancekunst inszeniert.
  </li>
<li>
    <strong>2003 – Petra Mattheis (Deutschland):</strong><br />
    Start der Serie <em>„Bloody Maria“</em>, in der sie Druckgrafiken zu jedem Zyklustag erstellt. Zyklus wird zum künstlerischen Ordnungsprinzip.
  </li>
<li>
    <strong>2008 – Vanessa Tiegs (USA):</strong><br />
    Mit ihrer Werkreihe <em>„Menstrala“</em> nutzt sie ihr eigenes Menstruationsblut als Medium für symmetrische, abstrakte Bildkompositionen.
  </li>
<li>
    <strong>2010 – Jen Lewis (USA):</strong><br />
    In <em>„Beauty in Blood“</em> fotografiert sie ihr Blut in Wasser – hochästhetisch und grafisch. Ihre Arbeit bricht mit Ekel und Tabu.
  </li>
<li>
    <strong>2015 – Rupi Kaur (Kanada):</strong><br />
    Ihr Bild mit einem sichtbaren Blutfleck wird von Instagram entfernt – und löst eine weltweite Debatte über Zensur und Scham aus. Kaur wird zur Stimme einer neuen feministischen Generation.
  </li>
<li>
    <strong>2016 – Ingrid Berthon-Moine (Frankreich/UK):</strong><br />
    In <em>„Red is the Colour“</em> stellt sie Porträts mit Lippenstift aus Menstruationsblut her – eine kritische Reflexion über Schönheitsideale und Körperflüssigkeiten.
  </li>
<li>
    <strong>2020 – Milo Moiré (Schweiz):</strong><br />
    Ihre Performance <em>„PlopEgg“</em>, bei der sie farbgefüllte Eier aus der Vagina auf Leinwand fallen lässt, thematisiert Fruchtbarkeit, Schöpfung und Kontrolle über den weiblichen Körper.
  </li>
<li>
    <strong>2024 – Digitale Künstler:innen weltweit:</strong><br />
    Menstruation und zyklisches Denken finden Eingang in NFTs, VR-Installationen und TikTok-Formate. Die neue Generation bricht die letzte Grenze: die digitale Sichtbarkeit.
  </li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.neoartbase.de/was-kunst-mit-dem-weiblichen-zyklus-zu-tun-hat/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
