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	<title>London &#8211; NeoArtBase</title>
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	<description>Kunst neu entdecken</description>
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		<title>Was Kunst mit dem weiblichen Zyklus zu tun hat. Hormone und Ideenfluss.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 05:20:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Menstruation]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwischen Blut und Bild eine stille Revolution. Lange Zeit galt der weibliche Zyklus in der Öffentlichkeit als Tabu.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen Blut und Bild eine stille Revolution.</strong> Lange Zeit galt der weibliche Zyklus in der Öffentlichkeit als Tabu. Menstruation wurde versteckt, verschwiegen, pathologisiert – als etwas Unreines, Schwaches, gar Ekelhaftes. Doch seit einigen Jahren regt sich Widerstand: Künstlerinnen weltweit holen das Zyklische aus der Schamzone heraus und machen es sichtbar – in Performances, Gemälden, Installationen und Texten. Kunst wird zur Bühne für eine stille, aber kraftvolle Revolution: die Rückeroberung des weiblichen Körpers.</p>
<p><strong>Zyklus als Rhythmus des Lebens.</strong> Der Zyklus ist mehr als nur das monatliche Bluten. Er ist ein biologischer Taktgeber, der viele Ebenen berührt: körperlich, emotional, kreativ. Die Phasen Menstruation, Follikelphase, Eisprung, Lutealphase wirken wie ein innerer Kalender, der mit- und gegensätzlich zur Welt draußen pulsiert. Für viele Künstlerinnen wird dieser Rhythmus zur Quelle der Inspiration und zur Struktur für ihr Arbeiten.</p>
<p>Die amerikanische Autorin und Aktivistin Alexandra Pope spricht vom „inneren Jahreszeitenprinzip“, das sich im Zyklus widerspiegelt: Winter (Menstruation), Frühling (Follikelphase), Sommer (Eisprung), Herbst (Lutealphase). Diese Perspektive lädt ein, zyklisches Erleben nicht als Schwankung oder Störung zu sehen, sondern als kreative Ressource. In der Kunst bedeutet das: Rückzug, Vision, Ausdruck, Reflexion alles hat seinen Platz.</p>
<h3>Blut als Material Provokation oder Befreiung?</h3>
<p>Besonders kontrovers ist die Verwendung von Menstruationsblut als künstlerisches Medium. Die kanadische Künstlerin Rupi Kaur sorgte 2015 für internationale Aufmerksamkeit, als Instagram ein Foto von ihr löschte, das sie mit einem sichtbaren Blutfleck auf ihrer Hose zeigte. Ihre Antwort war klar: „Ich werde nicht akzeptieren, dass ich mich für etwas schämen soll, das natürlich ist.“</p>
<p>Andere Künstlerinnen wie Vanessa Tiegs („Menstrala“) oder Jen Lewis („Beauty in Blood“) arbeiten explizit mit dem Medium Blut nicht schockierend, sondern ästhetisch, abstrakt, beinahe meditativ. Ihre Werke zwingen die Betrachtenden, sich mit dem auseinanderzusetzen, was sonst unsichtbar bleibt und werfen Fragen auf: Wer bestimmt, was schön ist? Was darf Körper sein? Und: Warum gilt das Natürliche als anstößig?</p>
<h3>Zyklusbewusstsein als künstlerische Praxis</h3>
<p>Zahlreiche zeitgenössische Künstlerinnen orientieren ihren kreativen Prozess am Zyklus. Sie dokumentieren die eigenen Empfindungen, Energielevels, Themen. In der Phase des Eisprungs entstehen häufig extrovertierte Arbeiten Performances, Begegnungen, Ausstellungen. In der prämenstruellen Phase fließen Reflexion, Kritik, Tiefe in Texte oder Zeichnungen. Dieses zyklische Arbeiten stellt das lineare Leistungsprinzip der Kunstwelt infrage und damit auch das kapitalistische Zeitverständnis.</p>
<p>Die zyklische Perspektive wird so zur politischen Geste: Sie widersetzt sich dem Dauerproduktivitätsdruck, der immer gleiche Qualität und Output verlangt. Stattdessen: Pausen, Wandlung, Wiederholung Prinzipien, die auch in der Natur gelten, aber in unserer Gesellschaft kaum Platz haben.</p>
<h3>Zyklus, Identität, Widerstand</h3>
<p>Der künstlerische Umgang mit dem Zyklus ist oft nicht nur intim, sondern auch politisch. Er berührt Fragen von Gender, Körperhoheit, gesellschaftlicher Erwartung. In einer Welt, die zunehmend technisiert, neutralisiert und „optimiert“ wird, wirkt der menstruierende Körper wie ein Störsignal. Und genau das macht ihn in der Kunst so relevant.</p>
<p>Besonders in queeren und feministischen Kontexten wird der Zyklus nicht mehr nur biologisch gedacht, sondern als Identitätsmoment: Wer darf bluten? Wer darf darüber sprechen? Wer wird ausgeschlossen trans Personen, nichtbinäre Menschen, Frauen in der Menopause?</p>
<p>Diese Perspektiven finden ihren Weg in Textilkunst, Virtual Reality-Projekte, Comics, Klanginstallationen. Die Vielfalt der Ausdrucksformen zeigt: Zyklisches Erleben ist kein Nischenthema – es ist ein kulturelles Terrain, das noch lange nicht ausgeschöpft ist.</p>
<h3>Der Zyklus als künstlerische Landkarte</h3>
<p>Kunst hat die Kraft, Unsichtbares sichtbar zu machen. Der weibliche Zyklus ist ein jahrhundertelang übersehenes Thema, das nun eine Bühne findet roh, poetisch, politisch. Die Künstlerinnen, die sich ihm widmen, öffnen Räume für neue Narrative des Körpers, jenseits von Scham und Stereotyp. Ihre Arbeiten laden dazu ein, den Zyklus nicht nur als biologisches Ereignis zu sehen sondern als ästhetische, kreative, gesellschaftliche Kraft.</p>
<h3>Menstruationskunst im Wandel der Jahrzehnte</h3>
<p><em>Künstlerische Positionen zum weiblichen Zyklus von den 1960ern bis heute</em></p>
<ul>
<li>
    <strong>1969 – Carolee Schneemann (USA):</strong><br />
    Mit der Performance <em>„Interior Scroll“</em> wird Schneemann zur Ikone der feministischen Körperkunst. Sie zieht eine Schriftrolle aus ihrer Vagina – eine provokante Geste gegen männlich dominierte Kunstsysteme.
  </li>
<li>
    <strong>1972 – Judy Chicago (USA):</strong><br />
    Mit der Fotografie <em>„Red Flag“</em> zeigt sie einen Tampon, der blutig hervorgezogen wird – ein Akt der Sichtbarmachung und ein feministisches Statement.
  </li>
<li>
    <strong>1991 – Annie Sprinkle (USA):</strong><br />
    Performerin und Aktivistin, die mit <em>„Public Cervix Announcement“</em> erstmals eine Live-Untersuchung ihres Gebärmutterhalses als Performancekunst inszeniert.
  </li>
<li>
    <strong>2003 – Petra Mattheis (Deutschland):</strong><br />
    Start der Serie <em>„Bloody Maria“</em>, in der sie Druckgrafiken zu jedem Zyklustag erstellt. Zyklus wird zum künstlerischen Ordnungsprinzip.
  </li>
<li>
    <strong>2008 – Vanessa Tiegs (USA):</strong><br />
    Mit ihrer Werkreihe <em>„Menstrala“</em> nutzt sie ihr eigenes Menstruationsblut als Medium für symmetrische, abstrakte Bildkompositionen.
  </li>
<li>
    <strong>2010 – Jen Lewis (USA):</strong><br />
    In <em>„Beauty in Blood“</em> fotografiert sie ihr Blut in Wasser – hochästhetisch und grafisch. Ihre Arbeit bricht mit Ekel und Tabu.
  </li>
<li>
    <strong>2015 – Rupi Kaur (Kanada):</strong><br />
    Ihr Bild mit einem sichtbaren Blutfleck wird von Instagram entfernt – und löst eine weltweite Debatte über Zensur und Scham aus. Kaur wird zur Stimme einer neuen feministischen Generation.
  </li>
<li>
    <strong>2016 – Ingrid Berthon-Moine (Frankreich/UK):</strong><br />
    In <em>„Red is the Colour“</em> stellt sie Porträts mit Lippenstift aus Menstruationsblut her – eine kritische Reflexion über Schönheitsideale und Körperflüssigkeiten.
  </li>
<li>
    <strong>2020 – Milo Moiré (Schweiz):</strong><br />
    Ihre Performance <em>„PlopEgg“</em>, bei der sie farbgefüllte Eier aus der Vagina auf Leinwand fallen lässt, thematisiert Fruchtbarkeit, Schöpfung und Kontrolle über den weiblichen Körper.
  </li>
<li>
    <strong>2024 – Digitale Künstler:innen weltweit:</strong><br />
    Menstruation und zyklisches Denken finden Eingang in NFTs, VR-Installationen und TikTok-Formate. Die neue Generation bricht die letzte Grenze: die digitale Sichtbarkeit.
  </li>
</ul>
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		<title>Ein Helm veränderte das Verständnis vom Mittelalter in England</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 May 2021 08:13:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sutton Hoo Helm ist ein kunstvoll verzierter angelsächsischer Helm, der 1939 bei einer Ausgrabung des Schiffsgrabes von&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Sutton Hoo Helm ist ein kunstvoll verzierter angelsächsischer Helm, der 1939 bei einer Ausgrabung des Schiffsgrabes von Sutton Hoo gefunden wurde. Der Helm wurde um 625 herum begraben und es wird allgemein angenommen, dass er König Rædwald von East Anglia gehörte; seine kunstvolle Verzierung könnte ihm eine sekundäre Funktion, ähnlich der einer Krone, gegeben haben. Der Helm war sowohl ein funktionales Rüstungsteil, das im Falle eines Krieges guten Schutz geboten hätte, als auch ein dekoratives, prestigeträchtiges Stück extravaganter Metallarbeit. Er wird als &#8222;das ikonischste Objekt&#8220; von &#8222;einer der spektakulärsten archäologischen Entdeckungen, die je gemacht wurden&#8220; beschrieben und ist vielleicht das wichtigste bekannte angelsächsische Artefakt.</p>
<blockquote><p><a href="https://www.geo.de/wissen/24132-rtkl-sutton-hoo-das-grab-die-witwe-und-der-hobbyforscher-die-wahre-geschichte-hinter" rel="noopener" target="_blank"><u>Von Roman zur Netflix-Produktion: die Legende um Sutton Hoo.</u></a> Der britische Autor John Preston schrieb 2007 die Novelle „The Dig“ und erzählte damit die Geschichte um die Ausgrabungen von Sutton Hoo im Detail &#8211; auch wenn er an einigen Stellen deutlich von den wirklichen Geschehnissen abweicht. Quelle: GEO Wissen</p></blockquote>
<p>Das Gesicht umfasst Augenbrauen, eine Nase und einen Schnurrbart, wodurch das Bild eines Mannes entsteht, der durch einen Drachenkopf zu einem aufsteigenden Drachen mit ausgestreckten Flügeln wird. Er ist zu einem Symbol des frühen Mittelalters geworden. Entzückend, nicht wahr?</p>
<h2>Weiterführende Informationen zum Sutton Hoo Helm</h2>
<p><a href="https://www.britishmuseum.org/collection/object/H_1939-1010-93" rel="noopener" target="_blank"><u>Informationen zum Sutton Hoo Helm.</u></a> British Museum</p>
<p><a href="https://www.nationalgeographic.de/geschichte-und-kultur/2021/02/sutton-hoo-warum-das-prunkvolle-schiffsgrab-das-letzte-seiner-art-war" rel="noopener" target="_blank"><u>Sutton Hoo: Warum das prunkvolle Schiffsgrab das letzte seiner Art war.</u></a> National Geographic</p>
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		<title>The Famous Streets of London</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Sep 2019 07:32:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Travelling]]></category>
		<category><![CDATA[city]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[urban]]></category>
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					<description><![CDATA[There is something beautiful about walking around the city with a camera]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>A wonderful serenity has taken possession of my entire soul, like these sweet mornings of spring which I enjoy with my whole heart.</p>
<p>I am alone, and feel the charm of existence in this spot, which was created for the bliss of souls like mine. I am so happy, my dear friend, so absorbed in the exquisite sense of mere tranquil existence, that I neglect my talents.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-349" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/14_listable_demo.jpg" alt="DeathtoStock_London6" width="1600" height="1067" /></p>
<p>I should be incapable of drawing a single stroke at the present moment; and yet I feel that I never was a greater artist than now. because it is pain, but because occasionally circumstances occur in which toil and pain can procure him some great pleasure.</p>
<h3 style="text-align: center;"> Trendsetters Showcase Their Style</h3>
<p>But I must explain to you how all this mistaken idea of denouncing pleasure and praising pain was born and I will give you a complete account of the system, and expound the actual teachings of the great explorer of the truth, the master-builder of human happiness.</p>

<a href='https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/02_listable_demo.jpg'><img decoding="async" width="300" height="225" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/02_listable_demo-300x225.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/02_listable_demo-300x225.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/02_listable_demo-1024x768.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/02_listable_demo-768x576.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/02_listable_demo-450x338.jpg 450w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/02_listable_demo-1067x800.jpg 1067w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/02_listable_demo.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>
<a href='https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/14_listable_demo.jpg'><img decoding="async" width="300" height="200" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/14_listable_demo-300x200.jpg" class="attachment-medium size-medium" alt="" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/14_listable_demo-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/14_listable_demo-1024x683.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/14_listable_demo-768x512.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/14_listable_demo-450x300.jpg 450w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2023/08/14_listable_demo.jpg 1080w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>

<p>When, while the lovely valley teems with vapour around me, and the meridian sun strikes the upper surface of the impenetrable foliage of my trees, and but a few stray gleams steal into the inner sanctuary, I throw myself down among the tall grass by the trickling stream.</p>
<p>And, as I lie close to the earth, a thousand unknown plants are noticed by me: when I hear the buzz of the little world among the stalks, and grow familiar with the countless indescribable forms of the insects and flies, then I feel the presence of the Almighty, who formed us in his own image, and the breath</p>
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