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	<title>Kunst &#8211; NeoArtBase</title>
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	<description>Kunst neu entdecken</description>
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	<title>Kunst &#8211; NeoArtBase</title>
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		<title>Versteckte Ateliers: Dresdens Künstler hinter den Kulissen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jun 2025 17:09:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Alleinreisende]]></category>
		<category><![CDATA[beste kunstmuseen]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer durch die barocke Altstadt Dresdens schlendert, denkt zunächst an die großen Namen: Raffael in der Gemäldegalerie, Canaletto&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer durch die barocke Altstadt Dresdens schlendert, denkt zunächst an die großen Namen: Raffael in der Gemäldegalerie, Canaletto am Elbufer, Gerhard Richter im Albertinum. Doch abseits der prachtvollen Fassaden und weltberühmten Museen pulsiert eine stille, kreative Kraft: In versteckten Ateliers, Hinterhöfen und umgebauten Industriehallen arbeiten Dutzende Künstler:innen an neuen Ideen, fernab des Scheinwerferlichts und oft ganz nah an den Menschen.</p>
<h2>Kreative Oasen in der Neustadt</h2>
<p>Besonders im Szeneviertel <strong>Äußere Neustadt</strong> findet man eine ungewöhnlich hohe Dichte an Ateliers und Projekträumen. Hier verwandeln sich alte Bäckereien in Ausstellungsräume, Dachgeschosse in Lichtstudios und Garagen in Werkstätten. Wer Glück hat, darf einen Blick hinter die Kulissen werfen etwa im Rahmen des Offenen Ateliertags, den lokale Initiativen wie das Netzwerk „Dresden – Stadt der Kreativen“ regelmäßig organisieren.</p>
<p>Ein Besuch bei der Malerin Mira L., deren Atelier sich im dritten Stock eines unscheinbaren Altbaus in der Kamenzer Straße befindet, offenbart die ganze Kraft dieser Orte: Zwischen Farbtuben, Leinwänden und rohen Holzbalken erzählt sie von ihrer Suche nach visueller Sprache in einer fragmentierten Welt. „Für mich ist das Atelier kein Rückzugsort, sondern ein Resonanzraum“, sagt sie.</p>
<h2>GEH8 – Kunst in der Industriehalle</h2>
<p>Ein besonderes Beispiel für die Verbindung von Kunst und urbanem Wandel ist das Kunst- und Kulturzentrum GEH8 in Pieschen. In einer ehemaligen Güterhallenanlage entstand hier ein kreativer Mikrokosmos aus Ateliers, Werkstätten und Ausstellungsflächen. Bildhauer:innen, Architekt:innen, Fotograf:innen und Musiker:innen arbeiten Tür an Tür und das Publikum ist regelmäßig eingeladen, bei Ausstellungen oder Performances mit dabei zu sein.</p>
<p>Die GEH8 steht exemplarisch für eine Kunstszene, die nicht elfenbeinturmhaft agiert, sondern offen, kollaborativ und sozial engagiert. Viele Künstler:innen aus diesem Umfeld initiieren Workshops, Nachbarschaftsprojekte oder temporäre Installationen im öffentlichen Raum.</p>
<h2>Zwischen Friedrichstadt und Hechtviertel: Die leisen Räume der Kunst</h2>
<p>In der <strong>Friedrichstadt</strong>, einem ehemals industriell geprägten Viertel westlich der Altstadt, entdeckt man zunehmend kleine Ateliers in ehemaligen Lagern und Remisen. Hier arbeitet zum Beispiel der Keramiker Jan K., dessen minimalistische Gefäße mittlerweile bis nach Japan verkauft werden aber stets in seiner kleinen Werkstatt in der Schweriner Straße entstehen. Besucher sind willkommen, wenn das Schild „Atelier offen“ draußen hängt.</p>
<p>Auch das <strong>Hechtviertel</strong>, lange als Geheimtipp gehandelt, entwickelt sich zu einem kreativen Hotspot. Zwischen Second-Hand-Läden und Indie-Cafés haben sich junge Künstlerkollektive niedergelassen, die in leerstehenden Wohnungen temporäre Galerien einrichten oder offene Zeichenabende veranstalten. Kunst wird hier nicht nur produziert, sondern gelebt als Teil des Alltags.</p>
<h2>Dresden jenseits der Postkarte</h2>
<p>Der Blick in die versteckten Ateliers Dresdens eröffnet eine andere, oft überraschende Seite der Stadt: Hier geht es nicht um perfekte Barockfassaden oder Hochglanzkataloge, sondern um Prozess, Experiment und Begegnung. Viele Künstler:innen laden bewusst dazu ein, Teil dieser Prozesse zu werden durch Workshops, offene Tage oder Kooperationsprojekte mit Schulen, Seniorenzentren oder Umweltinitiativen.</p>
<p>Diese Orte sind nicht leicht zu finden und das ist vielleicht ihr größter Reiz. Sie fordern Neugier, Achtsamkeit und Gesprächsbereitschaft. Wer sie betritt, erlebt Dresden neu: als vibrierende Kunststadt, die aus dem Verborgenen heraus lebt.</p>
<hr>
<h3>Tipp:</h3>
<p>Wer auf eigene Faust Dresdens Ateliers erkunden möchte, sollte sich an lokale Initiativen wie „Dresden – Stadt der Kreativen“ wenden oder an Veranstaltungen wie dem „Offene Ateliers Dresden“ teilnehmen. Hier öffnen Dutzende Künstler:innen ihre Räume für Besucher ohne Schwellenangst, aber mit viel Tiefe.</p>
<p><a href="https://japanisches-palais.skd.museum/ausstellungen/mythos-handwerk/" target="_blank">Ausstellung Mythos Handwerk. Zwischen Ideal und Alltag im Japanisches Palais, Von: 06.06. bis: 21.12.2025</a></p>
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		<title>Fariba Masahi. Zwischen Ton, Poesie und positiver Lebensenergie.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 16:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Die iranische Künstlerin Fariba Masahi verkörpert eine beeindruckende Verbindung von Kunst, Philosophie und sozialem Engagement. Ihre künstlerische Biografie&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die iranische Künstlerin Fariba Masahi verkörpert eine beeindruckende Verbindung von Kunst, Philosophie und sozialem Engagement. Ihre künstlerische Biografie liest sich wie ein vielschichtiger Weg, der von der Sozialfürsorge über die Poesie zur Bildhauerei und Malerei führt – und dabei stets von einer tiefen spirituellen Haltung begleitet wird. Masahi lebt und arbeitet heute außerhalb des Irans und bleibt dennoch über ihre Werke, Gedanken und Gedichte eng mit ihren Wurzeln verbunden.</p>
<h4>Von der Sozialfürsorge zur Bildhauerei</h4>
<p>Ursprünglich studierte Fariba Masahi Sozialfürsorge und Psychotherapie, bevor sie sich intensiv der Kunst zuwandte. In ihrer Heimat Iran lernte sie privat bei angesehenen Professorinnen und Professoren verschiedenster Kunstdisziplinen. Diese akademisch-freie und zugleich persönlich geprägte Ausbildung bildete die Grundlage für ein Schaffen, das sich keinem klassischen Stil und keiner vorgegebenen Strömung unterordnet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-1024x717.jpg" alt="Hände Fariba Masahi" width="1024" height="717" class="aligncenter size-large wp-image-30409" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-1024x717.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-300x210.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-768x538.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-512x358.jpg 512w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-920x644.jpg 920w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Fariba Masahi bezeichnet sich selbst als Künstlerin, deren Werke auf mentale Philosophie gründen. Ein Begriff, den sie bewusst nicht theoretisch erklärt, sondern den sie in der Begegnung mit ihren Werken den Betrachtenden selbst überlässt. Ihre Skulpturen aus Ton entstehen in einem intuitiven Prozess, getragen von der Überzeugung, dass Kunst nicht nur eine Form, sondern eine energetische Botschaft ist.</p>
<h4>Skulpturen, die Sonnenenergie speichern</h4>
<p>Ein besonderes Merkmal von Fariba Masahis Skulpturen ist ihr Umgang mit dem Material und den Fertigungsprozessen. Die Künstlerin verzichtet konsequent darauf, ihre Tonarbeiten im Ofen zu brennen. Für sie ist es essentiell, dass die Figuren ihre „Lebensenergie“ aus der natürlichen Sonnenstrahlung beziehen. Denn diese, so glaubt sie, speichere sich im Material und werde an die Betrachter weitergegeben. Es geht ihr darum, positive Impulse zu setzen und die Menschen mit ihren Arbeiten zum Nachdenken, Innehalten und Schmunzeln zu bringen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-1024x755.jpg" alt="Fariba Masahis Skulpturen" width="1024" height="755" class="aligncenter size-large wp-image-30413" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-1024x755.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-300x221.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-768x566.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-512x377.jpg 512w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-920x678.jpg 920w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<blockquote><p>Masahi erklärt: „Ich möchte meinen Zuschauern eine positive Botschaft vermitteln. Meine Werke sollen nicht nur betrachtet, sondern gefühlt und erinnert werden.“ Damit schlägt sie eine Brücke zwischen traditioneller Bildhauerei und spirituellem Konzept.</p></blockquote>
<h4>Poesie, Kinderbücher und Modedesign</h4>
<p>Fariba Masahi ist jedoch weit mehr als Bildhauerin. Ihre kreative Energie entfaltet sich ebenso in der Literatur. Bereits in jungen Jahren begann sie, Gedichte zu verfassen. Besonders am Herzen liegen ihr auch Kinderbücher. Mit Titeln wie „Die Erde und die Schulglocke“ oder „Apfel und Birne“ hat sie Geschichten geschaffen, die kindliche Fantasie und humanistische Werte miteinander verbinden.</p>
<p>Darüber hinaus entwirft sie klassische Damenmode, in der sich kunstvolle Stoffe und traditionelle iranische Elemente mit modernen Schnitten vereinen. Auch in der Malerei hat Masahi ihre eigene Handschrift gefunden. Ihre Bilder erzählen von einer Welt voller Symbole, Farben und spiritueller Philosophien – als wäre jede Leinwand ein eigenes kleines Universum.</p>
<h4>Ein künstlerischer Kosmos, der inspiriert</h4>
<p>Fariba Masahi steht exemplarisch für eine Generation von Künstlerinnen, die ihre Herkunft und ihre spirituelle Haltung als Kraftquelle für ihre Kunst begreifen. Sie verbindet Kunst, Poesie, Sozialarbeit und Lebensphilosophie zu einem kreativen Kosmos, der die Menschen berührt.</p>
<figure id="attachment_30410" aria-describedby="caption-attachment-30410" style="width: 244px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-244x300.jpg" alt="Fariba Masahi" width="244" height="300" class="size-medium wp-image-30410" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-244x300.jpg 244w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-834x1024.jpg 834w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-768x943.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-512x629.jpg 512w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-1024x1257.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-920x1130.jpg 920w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi.jpg 1080w" sizes="(max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption id="caption-attachment-30410" class="wp-caption-text">Fariba Masahi</figcaption></figure>
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		<title>Parfümflaschen-Design mit künstlerischem Ausdruck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Nov 2022 22:09:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Kunst des Parfümflakons]]></category>
		<category><![CDATA[Die Kunst des Parfums]]></category>
		<category><![CDATA[Flakons mit künstlerischem Ausdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Meisterwerk der Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Parfüm-Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Parfümflaschenkunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Man sagt ja immer, dass man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen soll, aber kann man einen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man sagt ja immer, dass man ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen soll, aber kann man einen Duft auch nach seinem Flakon auswählen? Glauben Sie das? Das originale Yves Saint Laurent Rive Gauche, das in einem blau-schwarz-silbernen Zerstäuber geliefert wurde, riecht überhaupt nicht wie der Duft, der sich darin befindet, aber sein Schwesterparfüm aus den 1970er Jahren, Opium, riecht genau so, wie es aussieht.</p>
<p>Der Flakon von CK One, der einen Schraubverschluss hat und wie ein Flachmann geformt ist, duftet genau so, wie man es erwarten würde: frisch und jung. Der Engel von Thierry Mugler mit seiner sofort erkennbaren blauen Sternform spiegelt meiner Meinung nach jedoch überhaupt nicht das beruhigende Schokoladen- und Vanillearoma wider.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Parfuemflaschen-Design.jpg" alt="Parfümflaschen-Design" width="740" height="416" class="size-full wp-image-28425" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Parfuemflaschen-Design.jpg 740w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Parfuemflaschen-Design-300x169.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Parfuemflaschen-Design-400x225.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /> </p>
<p>Es ist schwierig, bei einem Flakon, der gleichzeitig attraktiv und abstoßend ist, die Fassung zu bewahren. Aber für Parfümhersteller, die sowohl in den Geschäften als auch online Kunden anlocken wollen (trotz eines Umsatzanstiegs während der Pandemie macht der Parfümverkauf immer noch weniger als fünf Prozent des Online-Schönheitsumsatzes aus), ist die Herstellung eines Flakons, der genauso begehrenswert ist wie der darin enthaltene Duft, wieder ein wichtiger Aspekt des Geschäfts geworden.</p>
<p>Es gibt eine Vielzahl von Farben, Texturen und sogar Aufdrucken auf den Flakons. Die Kooperationen gehen über die typischen limitierten Auflagen hinaus, die in der Weihnachtszeit herausgebracht werden, und Künstler, Architekten und erfahrene Glasmacher werden dazu aufgerufen, die Form neu zu definieren.</p>
<h2>Ein Parfümflakon war eher eine Kuriosität und ein Gimmick als ein echtes Kunstwerk</h2>
<p>Christine Nagel, die hauseigene Parfümeurin bei Hermès, sagte über das Design eines Flakons: &#8222;Es ist Teil der Botschaft: &#8222;Es ist Teil der Botschaft.&#8220; &#8222;Wenn es um einen Duft geht, gibt es für mich immer eine tiefere Konnotation.&#8220;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Ein-Parfuemflakon-war-eher-eine-Kuriositaet-und-ein-Gimmick-als-ein-echtes-Kunstwerk.jpg" alt="Ein Parfümflakon war eher eine Kuriosität und ein Gimmick als ein echtes Kunstwerk" width="740" height="424" class="size-full wp-image-28426" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Ein-Parfuemflakon-war-eher-eine-Kuriositaet-und-ein-Gimmick-als-ein-echtes-Kunstwerk.jpg 740w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Ein-Parfuemflakon-war-eher-eine-Kuriositaet-und-ein-Gimmick-als-ein-echtes-Kunstwerk-300x172.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Ein-Parfuemflakon-war-eher-eine-Kuriositaet-und-ein-Gimmick-als-ein-echtes-Kunstwerk-400x229.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /> </p>
<p>Es ist wichtig, dass die beiden Komponenten übereinstimmen, und sie beschreibt die Situation als &#8222;schrecklich&#8220;, wenn dies nicht der Fall ist. &#8222;Es ist, als ob Ihre Großtante ein schreckliches Kleid für Ihr wunderschönes kleines Baby strickt und Sie es darin anziehen müssen, damit alle zufrieden sind. &#8222;Es ist, als ob&#8230; deine Großtante ein schreckliches Outfit für dein kostbares kleines Baby gestrickt hat.&#8220;</p>
<p>Im Laufe der Geschichte hat die Verbindung zwischen Parfüm und Behälter viele Höhen und Tiefen erlebt. Um die Jahrhundertwende, als die doppelte Revolution von Herstellung und Marketing dazu führte, dass für jede neue Kreation ein neuer Flakon entworfen werden konnte, war ein Parfümflakon weniger ein Kunstwerk als vielmehr eine Kuriosität oder ein Gimmick.</p>
<p>Heute jedoch gelten Parfümflakons als eigenständige Kunstwerke. Beispiele dafür sind ein Paar Glückshufeisen (für Cherigan&#8217;s Chance) und ein Modell des Eiffelturms (für Bourjois&#8217;s Soir de Paris).</p>
<h2>Der Spielveränderer mit seinem &#8222;Anti-Marketing&#8220;-Ansatz</h2>
<p>Im Jahr 2000 revolutionierte Frédéric Malle dann das Spiel mit seinem &#8222;Anti-Marketing&#8220;-Ansatz. Er tat dies, indem er die Konsistenz seiner stilvollen Glasflakons und seiner unverwechselbaren schwarz-roten Etiketten beibehielt, die den Fokus ganz auf den Inhalt des Flakons lenkten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Der-Spielveraenderer-mit-seinem-Anti-Marketing-Ansatz.webp" alt="Der Spielveränderer mit seinem Anti-Marketing-Ansatz" width="740" height="493" class="size-full wp-image-28427" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Der-Spielveraenderer-mit-seinem-Anti-Marketing-Ansatz.webp 740w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Der-Spielveraenderer-mit-seinem-Anti-Marketing-Ansatz-300x200.webp 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Der-Spielveraenderer-mit-seinem-Anti-Marketing-Ansatz-400x266.webp 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Der-Spielveraenderer-mit-seinem-Anti-Marketing-Ansatz-272x182.webp 272w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /> </p>
<p>Dieser Ansatz wurde von einer Reihe von Parfümherstellern für ihre höherwertigen Produktlinien nachgeahmt, und infolgedessen sind die einfachsten Glasflakons im feinsten Bereich des Parfümgeschäfts de facto zum Indikator für guten Geschmack geworden.</p>
<p>Die Nachhaltigkeit ist einer der Gründe, warum man sich heute wieder auf die Form konzentriert. Der Reiz des Nachfüllens und die Befriedigung, ein kleines, aber wunderschönes Kunstwerk auf dem Tisch zu haben, erleben ein Comeback. Die Parfümeurin Lyn Harris suchte diese Einstellung für die prächtigen nachfüllbaren Glasflakons (ab 350 Pfund), die sie bei dem Glasmacher Michael Ruh für ihre Parfümlinie Perfumer H in Auftrag gab.</p>
<p>Jeder Flakon wird mundgeblasen und von Hand geformt, und der gesamte Prozess dauert zwischen zwei und drei Tagen. Hinzu kommen zwei weitere Personen, die an der Veredelung und Gravur beteiligt sind, sowie &#8222;viele Eingriffe&#8220;.</p>
<p>Die schweren, farbigen Glasflakons vermitteln laut Ruh &#8222;das Gefühl eines Labors, etwas Alchemistisches&#8220; (besonders gut gefallen ihm die dunkelgrauen und moosgrünen) und erinnern an die von Parfümeur H angebotenen Workshops in den Geschäften.</p>
<h2>Jeder Duft hat zwei Geruchsvorstellungen, und die Flakons spiegeln das wider</h2>
<p>Jeder der 10 Duftflakons der neuen Kosmetiklinie des Designers Dries Van Noten kann nachgefüllt werden (Preise ab £195). Van Notens Ziel war es, ähnlich wie bei seiner Mode, &#8222;Handwerkskunst und industrielle Innovation zu zelebrieren&#8220;, und als Ergebnis hat er einen neuen Standard für die Ausführung von Design gesetzt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Jeder-Duft-hat-zwei-Geruchsvorstellungen-und-die-Flakons-spiegeln-das-wider.jpg" alt="Jeder Duft hat zwei Geruchsvorstellungen, und die Flakons spiegeln das wider" width="740" height="494" class="size-full wp-image-28428" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Jeder-Duft-hat-zwei-Geruchsvorstellungen-und-die-Flakons-spiegeln-das-wider.jpg 740w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Jeder-Duft-hat-zwei-Geruchsvorstellungen-und-die-Flakons-spiegeln-das-wider-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Jeder-Duft-hat-zwei-Geruchsvorstellungen-und-die-Flakons-spiegeln-das-wider-400x267.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Jeder-Duft-hat-zwei-Geruchsvorstellungen-und-die-Flakons-spiegeln-das-wider-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /> </p>
<p>Im Mittelpunkt jedes Duftes stehen zwei Geruchskonzepte, und die Flakons spiegeln die Unterschiede zwischen diesen Konzepten wider: Cannabis Patchouli wird teilweise aus Holz aus erneuerbaren Ressourcen und teilweise aus Glas aus nachhaltiger Forstwirtschaft hergestellt.</p>
<p>Die Kombination aus blauem Delfter Porzellan und kräftigem bordeauxrotem Glas ist als Soie Malaquais bekannt. Die Verwendung einer Vielzahl von Farbtönen und Substanzen in der Parfümindustrie zu beobachten, ist sowohl belebend als auch faszinierend.</p>
<p>Guerlain, das in Zusammenarbeit mit dem Yves-Klein-Archiv eine Jubiläumsausgabe seines Parfums L&#8217;Heure Bleue zum 110-jährigen Bestehen entwickelt hat (das 15.000 Euro kostet), ist ein weiteres Unternehmen, das die Grenzen des Machbaren auslotet. Der charakteristische Baccarat-Kristallflakon mit dem &#8222;umgekehrten Herzen&#8220; wurde von der Glashütte Waltersperger nachgebildet.</p>
<p>Der Flakon wurde von Hand in International Klein Blue bemalt, einem Farb- und Pigmentierungsverfahren, das vom Künstler als Markenzeichen geschützt wurde. Als wären sie Kunstwerke, wird jeder der dreißig Flakons, die bis zu 1,5 Liter Extrait de Parfum fassen können, mit einem signierten und nummerierten Echtheitszertifikat geliefert.</p>
<h2>&#8222;Das hat mich dazu inspiriert, Flaschen zu bauen, die das Licht halten, aber seine Farbe durchscheinen lassen.&#8220;</h2>
<p>In Zusammenarbeit mit Lalique entwickelte der amerikanische Künstler James Turrell zwei Flaschen in limitierter Auflage, die die Kunst der Flasche verstärken. Von jedem Flakon gibt es nur einhundert Exemplare, und der Preis beginnt bei 25.000 Euro. Sowohl der Herrenduft Range Rider als auch der Damenduft Purple Sage sind von den Aromen des Colorado-Plateaus inspiriert, während die violetten, saphirblauen und klaren Kristallflakons an die Formen asiatischer Stupas angelehnt sind.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Das-hat-mich-dazu-inspiriert-Flaschen-zu-bauen-die-das-Licht-halten-aber-seine-Farbe-durchscheinen-lassen.webp" alt="Das hat mich dazu inspiriert, Flaschen zu bauen, die das Licht halten, aber seine Farbe durchscheinen lassen" width="740" height="493" class="size-full wp-image-28429" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Das-hat-mich-dazu-inspiriert-Flaschen-zu-bauen-die-das-Licht-halten-aber-seine-Farbe-durchscheinen-lassen.webp 740w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Das-hat-mich-dazu-inspiriert-Flaschen-zu-bauen-die-das-Licht-halten-aber-seine-Farbe-durchscheinen-lassen-300x200.webp 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Das-hat-mich-dazu-inspiriert-Flaschen-zu-bauen-die-das-Licht-halten-aber-seine-Farbe-durchscheinen-lassen-400x266.webp 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Das-hat-mich-dazu-inspiriert-Flaschen-zu-bauen-die-das-Licht-halten-aber-seine-Farbe-durchscheinen-lassen-272x182.webp 272w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /> </p>
<p>Turrell hat seine Vision sowohl in den Duft als auch in die Verpackung einfließen lassen. &#8222;Ihre architektonische Struktur, wie die der Pyramiden, macht sie zu Monumenten von hohem spirituellem Wert, in denen das Licht eine wesentliche Rolle spielt&#8220;, sagt Turrell, der seit langem von dem Spiel des Lichts auf Oberflächen fasziniert ist.</p>
<p>&#8222;Ihre architektonische Struktur, wie die der Pyramiden, macht sie zu Monumenten von hohem spirituellen Wert, in denen das Licht eine wesentliche Rolle spielt.&#8220; &#8222;Ich habe dies als Inspiration für das Design der Flaschen genutzt, die in der Lage sein mussten, das Licht zurückzuhalten und gleichzeitig ihre bescheidene Farbgebung durchscheinen zu lassen.&#8220;</p>
<h2>Parfums &#8211; zumindest die großen &#8211; verdienen es, als Kunstwerke betrachtet zu werden</h2>
<p>Bei einem Projekt für Louis Vuitton hat Frank Gehry, Träger des Pritzker-Preises für Architektur, mit Simone Cenedese, einem renommierten Glasmacher aus Murano, zusammengearbeitet, um die Beziehung zwischen Farbe und Licht zu erkunden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Parfums-zumindest-die-grossen-verdienen-es-als-Kunstwerke-betrachtet-zu-werden.webp" alt="Parfums - zumindest die großen - verdienen es, als Kunstwerke betrachtet zu werden" width="740" height="578" class="size-full wp-image-28432" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Parfums-zumindest-die-grossen-verdienen-es-als-Kunstwerke-betrachtet-zu-werden.webp 740w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Parfums-zumindest-die-grossen-verdienen-es-als-Kunstwerke-betrachtet-zu-werden-300x234.webp 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/Parfums-zumindest-die-grossen-verdienen-es-als-Kunstwerke-betrachtet-zu-werden-400x312.webp 400w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" /> </p>
<p>Anstelle der Aluminiumblumen, die zuvor aus der Flasche zu sprießen schienen, sind nun blaue, purpurrote, grüne und goldfarbene Glasstücke zu sehen. Es wird eine limitierte Auflage von 40 Flaschen geben, die jeweils 5.000 € kosten und von Gehry signiert und nummeriert sind. Darüber hinaus wird es &#8222;Meisterwerke&#8220; für Sonderbestellungen geben, die 50.000 Euro kosten.</p>
<h2>Mehr Farbe bei Gucci</h2>
<p>Mehr Farbe gibt es bei Gucci: Die Parfums Alchemist&#8217;s Garden (£255) der Marke werden in lackierten oder klaren Glasflaschen in Grün, Blau, Rosa, Rot, Weiß und Schwarz angeboten und sind mit Blumen oder goldenen Zierblättern verziert. Die Flakons gibt es in einer Vielzahl von Farben.</p>
<p>Auch bei der Zusammenarbeit mit der französischen Architektin India Mahdavi hat sich Dior von Murano inspirieren lassen und den bekannten J&#8217;Adore-Flakon als Glaswirbel mit handgemalten Goldfäden neu gestaltet. Es werden nur eintausend Flaschen hergestellt, die insgesamt 1.200 £ kosten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/mehr-Farbe-bei-Gucci.jpg" alt=" mehr Farbe bei Gucci" width="740" height="493" class="size-full wp-image-28431" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/mehr-Farbe-bei-Gucci.jpg 740w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/mehr-Farbe-bei-Gucci-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/mehr-Farbe-bei-Gucci-400x266.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2022/11/mehr-Farbe-bei-Gucci-272x182.jpg 272w" sizes="auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px" />  </p>
<p>Wenn es darum geht, sich neu zu erfinden, lassen sich manche Unternehmen von der Vergangenheit inspirieren. Der stegförmige Flakon, der bei Galop d&#8217;Hermès zum Preis von 196 £ erhältlich ist, ist eine nahezu exakte Reproduktion eines Stücks, das den Gästen bei der Eröffnung der ersten Hermès-Boutique in New York City im Jahr 1930 überreicht wurde und viele Jahre später in einem Museum gefunden wurde.</p>
<p>Es besteht aus dreizehn verschiedenen Komponenten, die alle einzeln von Hand poliert werden. Es sind nur wenige Exemplare erhältlich, die Sie in Geschäften wie Harrods und Selfridges kaufen können.</p>
<p>Fühlt man sich anders, wenn man einen Duft riecht, der von einem so hochrangigen Inhaber herausgegeben wurde? Das kann man nicht mit Sicherheit sagen, aber erinnert es an die Vorstellung, dass Düfte, oder zumindest die besten von ihnen, das Potenzial haben, als Kunstwerke betrachtet zu werden? Meine Antwort auf diese Frage ist ein eindeutiges, dröhnendes und scharfes Ja.</p>
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		<title>Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 11:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Claude Monet]]></category>
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					<description><![CDATA[Helle Tupfen in Weiß und Grün: Der lichtdurchrieselte &#8222;Birkenwald&#8220;, den Christian Rohlfs 1898 malte, ist mit seinen hellen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Helle Tupfen in Weiß und Grün: Der lichtdurchrieselte &#8222;Birkenwald&#8220;, den Christian Rohlfs 1898 malte, ist mit seinen hellen Farben, den unscharfen Konturen und vor allem dem Naturmotiv ein geradezu idealtypisches Beispiel für den Impressionismus. Die Sonderausstellung &#8222;Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland&#8220; im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf, Schleswig, widmet sich der Entwicklung dieser Kunstströmung in Deutschland.</p>
<p>Licht und Atmosphäre einfangen, das wollten immer mehr Maler im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert. Statt im Atelier malten sie draußen in der Natur; statt sorgfältig arrangierte Porträts oder Stilleben zu gestalten, wollten sie den gegenwärtigen Moment auf die Leinwand bannen. Möglich wurde das durch neue Materialien: Industriell gefertigte Ölfarben in wieder verschließbaren Tuben mussten nicht mehr mühsam vorgemischt  &#8211; und rasch verbraucht &#8211; werden, sondern ließen sich unkompliziert auch im Freien verwenden.</p>
<p>Das Publikum reagierte teils entsetzt, teils begeistert auf die neue Maltechnik. Als das Sammlerehepaar Carl und Felicie Bernstein 1882 in Berlin Gemälde von Manet, Monet, Pissarro und Morisot ausstellte, fragte der anwesende Maler Adolf von Menzel ungläubig: „Haben Sie wirklich Geld für den Dreck ausgegeben?“ und setzte hinzu: „Es ist meine aufrichtige Überzeugung, Ihre Bilder sind scheußlich.“</p>
<figure id="attachment_28255" aria-describedby="caption-attachment-28255" style="width: 520px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28255 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-781x1024.jpg" alt="Christian Rohlfs: Birkenwald" width="520" height="682" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-781x1024.jpg 781w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-229x300.jpg 229w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-768x1007.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-1172x1536.jpg 1172w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-1562x2048.jpg 1562w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-1870x2451.jpg 1870w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-400x524.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-800x1049.jpg 800w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-scaled.jpg 1953w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /><figcaption id="caption-attachment-28255" class="wp-caption-text">Christian Rohlfs: Birkenwald, 1898, Öl auf Leinwand, 78,5 x 60,5 cm (c) Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen</figcaption></figure>
<p>Was empörte den Maler so? Die später so genannten Impressionisten wollten nicht einen Gegenstand oder eine Landschaft wiedergeben, sondern den dadurch ausgelösten Eindruck. Um einen flüchtigen Moment festhalten zu können, verzichteten sie auf eine scheinbar objektive und möglichst wirklichkeitsgetreue Abbildung. Statt dichter Flächen und exakter Konturen zeigten ihre Bilder unscharfe, zufällig anmutende Farbwolken aus Punkten und Tupfen.</p>
<p>Die zunächst in Frankreich entwickelte Malweise wurde bald darauf auch von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen. Hier wurde der Impressionismus rasch zu einer der wichtigsten modernen Kunstrichtungen &#8211; bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus.</p>
<figure id="attachment_28261" aria-describedby="caption-attachment-28261" style="width: 520px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28261 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-1024x736.jpg" alt="Ury Lesser. &quot;Vor dem Café&quot;" width="520" height="374" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-1024x736.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-300x216.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-768x552.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-1536x1105.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-2048x1473.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-1870x1345.jpg 1870w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-400x288.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-800x575.jpg 800w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-scaled.jpg 2560w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /><figcaption id="caption-attachment-28261" class="wp-caption-text">Lesser Ury: Vor dem Café, 1920er Jahre, Öl auf Leinwand, 65 x 90,5 cm (c) Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch</figcaption></figure>
<p>Die Ausstellung in Schleswig zeichnet diese Erfolgsgeschichte nach: Sie zeigt den Impressionismus als „Kunst des modernen Lebens“, die ganz besonders das selbstbewusste großstädtische Bürgertum ansprach. In vielfältiger Weise setzte sie sich mit den neuesten technischen Entwicklungen – insbesondere mit der Fotografie – auseinander. Gleichzeitig bedienten impressionistische Künstler in Deutschland aber auch das Bedürfnis nach Darstellungen unberührter Natur und idyllischer Landschaften. Im Zuge der Industrialisierung wuchs beim großstädtischen Publikum die Sehnsucht nach einem ästhetischen Gegenentwurf zu den sich rasant verändernden Lebenswirklichkeiten.</p>
<p>Die Sonderausstellung &#8222;Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland&#8220; beginnt mit den französischen Ursprüngen des Impressionismus, so etwa Arbeiten von Paul Cézanne, Edgar Degas, Edouard Manet, Auguste Renoir, Paul Signac und Henri de Toulouse-Lautrec.</p>
<p>Eindrucksvolle Bilder von Christian Rohlfs, Hans Olde und Max Liebermann zeigen, wie deutsche Künstler seit den 1880er Jahren erste impressionistische Elemente in ihre Kunst aufnahmen. Lovis Corinth, Walter Leistikow und Max Slevogt sind mit wichtigen Arbeiten vertreten, ebenso Lesser Ury, der bis in die 1920er Jahre seinem eigenständigen, sehr urban geprägten impressionistischen Stil treu blieb.</p>
<p>Die Ausstellung integriert auch die Entwicklung in Norddeutschland und stellt Werke der Lübecker Gotthardt Kühl und Maria Slavona sowie der Hamburger Thomas Herbst und Ernst Eitner in den Kontext ihrer Zeit. Sie ist noch bis zum 31. Oktober zu sehen. (Andrea Teupke / Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://museum-fuer-kunst-und-kulturgeschichte.de/de/impressionismus" target="_blank" rel="noopener">Sonderausstellung &#8222;Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland&#8220; im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf</a></p>
<p><a href="https://www.neoartbase.de/tag/impressionismus/">Mehr zum Thema Impressionismus</a></p>
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		<title>Wasser, Seerosen, Licht und Himmel: Die Ausstellung &#8222;Nature Culture&#8220; widmet sich dem Verhältnis von Natur und Kultur</title>
		<link>https://www.neoartbase.de/wasser-seerosen-licht-und-himmel-die-ausstellung-nature-culture/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 00:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Monet]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[Dreißig Jahre lang widmete sich Claude Monet den „Nymphéas“, wie er seine Bilder von Seerosen poetisch nannte. Wieder&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dreißig Jahre lang widmete sich Claude Monet den „Nymphéas“, wie er seine Bilder von Seerosen poetisch nannte. Wieder und wieder malte er die auf dem Wasser schwimmenden Blätter, die Reflexion des Himmels im Wasser, das Farbspiel der Blüten und Wolken. Immer dichter rückte er an sein Motiv heran, bis die Kompositionen aus Wasser, Seerosen, Licht und Himmel das gesamte Bild füllten &#8211; konkret und grenzenlos zugleich.</p>
<p>Monet versuchte in seinen Bildern &#8222;das Unbestimmte einzufangen, das Flüchtige zu fixieren, den so vergänglichen und komplexen Ansichten Form und Platz zu geben&#8220;, schreibt Klaus Hammer;  insofern sind die Seerosen weniger Abbild der Natur als eine Reflexion über die Wahrnehmung. So reihte sich der einstige Begründer des längst als überlebt geglaubten Impressionismus am Ende seines Lebens in die Schar der großen Anreger der Moderne im 20. Jahrhundert ein.</p>
<figure id="attachment_28204" aria-describedby="caption-attachment-28204" style="width: 920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28204 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Monet_Nympheas-920x1024.jpg" alt="" width="920" height="1024" /><figcaption id="caption-attachment-28204" class="wp-caption-text">Claude Monet, Nymphéas, 1916 – 1919. Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler<br />Foto: Robert Bayer</figcaption></figure>
<p>Die Fondation Beyeler zeigt derzeit Seerosenbilder von Monet im Rahmen ihrer aktuellen Ausstellung &#8222;Nature Culture&#8220;. Der Begriff wurde von der Philosophin und Autorin Donna J. Haraway geprägt und verweist auf die untrennbare Einheit von Kultur und Natur: Der Mensch wird als Teil einer Welt betrachtet, die er nicht beherrscht, sondern mit anderen Lebewesen in wechselseitiger Abhängigkeit bewohnt.</p>
<h5>Die Beziehung von Natur und Kultur</h5>
<p>Entsprechend vielfältig ist das Bild der Beziehung von Natur und Kultur, das die umfangreiche Ausstellung in der Fondation Beyeler zeigt. Sie bietet die seltene Gelegenheit, einen wesentlichen Teil der renommierten Sammlung ausgestellt zu sehen: Moderne und zeitgenössische Kunstwerke, Malerei, Skulptur, Fotografie und multimediale Installation. In einer Gemäldegalerie hängen 90 Bilder aus drei Jahrhunderten eng nebeneinander vom Boden bis unter die Decke des Ausstellungsraums. Durch die ungewöhnlichen Nachbarschaften entfalten sich überraschende Bezüge zwischen den Sammlungswerken.</p>
<p>Den Auftakt bildet leitmotivisch Max Ernsts Swampangel aus dem Jahr 1940, das seine Partnerin, die Künstlerin Leonora Carrington, sphinxartig in einer surrealistisch überschwemmten und überwachsenen Kulturlandschaft sitzend zeigt.</p>
<figure id="attachment_28208" aria-describedby="caption-attachment-28208" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28208 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1024x824.jpg" alt="" width="1024" height="824" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1024x824.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-300x241.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-768x618.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1536x1236.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-2048x1648.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1870x1505.jpg 1870w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-400x322.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-800x644.jpg 800w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-scaled.jpg 2560w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-28208" class="wp-caption-text">Max Ernst: Swampangel. Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Schenkung Ulla und Richard Dreyfus-Best © 2021, ProLitteris, Zürich Foto: Robert Bayer</figcaption></figure>
<div class="page" title="Page 1">
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<div class="column">
<p>Neben Meisterwerken und wichtigen Werkgruppen von Vincent van Gogh und Pablo Picasso über Louise Bourgeois und Mark Rothko bis zu Olafur Eliasson und Wolfgang Tillmans sind auch selten zu sehende Arbeiten und Neuerwerbungen integriert. Die Ausstellung wird noch bis zum 21. September zu sehen sein. (Andrea Teupke/Fondation Beyeler)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.fondationbeyeler.ch/home" target="_blank" rel="noopener">Fondation Beyeler. Museum für moderne und zeitgenössische Kunst</a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>The Power of Music. William Sidney Mount</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 06:03:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Cleveland Museum of Art]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[The Power of Music]]></category>
		<category><![CDATA[William Sidney Mount]]></category>
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					<description><![CDATA[William Sidney Mount war ein amerikanischer Genremaler des 19. Jahrhunderts. Er erlangte Berühmtheit in den USA und Europa&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>William Sidney Mount war ein amerikanischer Genremaler des 19. Jahrhunderts. Er erlangte Berühmtheit in den USA und Europa als Maler, der ländliches Leben auf Long Island festhielt. Das sehen wir auch im Bild The Power of Music. </p>
<h2>Liebe zur Musik</h2>
<p>Im ländlichen Long Island vor dem Bürgerkrieg zeigt Mounts komplexes Gemälde einen afroamerikanischen Arbeiter, der aufmerksam Geigentönen lauscht, die von weißen Männern genossen werden. Während die Liebe zur Musik die Figuren in einem Band geteilter Menschlichkeit vereint, nehmen die beiden Rassen unterschiedliche Räume ein – eine innen, eine außen, beide getrennt von einem Scheunentor. Das symbolisiert wirksam die ausgeprägte Teilung zu dieser Zeit in Amerika. </p>
<p>Ein interessanter Fakt ist, dass William Sidney Mount selbst ein fähiger Geigenspieler war und sogar eine neue Formgebung für dieses Instrument patentieren ließ. </p>
<h2>Weiterführende Informationen</h2>
<p><a href="https://www.clevelandart.org/art/1991.110#" target="_blank" rel="noopener">The Power of Music von 1847 William Sidney Mount.</a> Cleveland Museum of Art</p>
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		<item>
		<title>Traumhafte Bilder mit abstrakten Formen. René Magritte</title>
		<link>https://www.neoartbase.de/traumhafte-bilder-mit-abstrakten-formen-rene-magritte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2021 17:43:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Surrealismus]]></category>
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					<description><![CDATA[René Magritte schuf zwei Versionen dieses gleichnamigen Gemäldes, die beide einen großen grünen Apfel mitten in einem Raum&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>René Magritte schuf zwei Versionen dieses gleichnamigen Gemäldes, die beide einen großen grünen Apfel mitten in einem Raum darstellen. Dieses Gemälde illustriert die vielen Themen, die sich durch René Magrittes Arbeit ziehen. Das erste ist der Apfel, den er in vielen seiner Werke ausgiebig verwendet, der berühmteste ist der Menschensohn, der einen Mann mit Bowlinghut zeigt, dessen Gesicht von einem grünen Apfel bedeckt ist.</p>
<h2>Das andere Thema ist das Zusammenstellen von Objekten in einem ungewöhnlichen Kontext</h2>
<p>Im Gegensatz zu anderen surrealistischen Künstlern, die traumhafte Bilder mit abstrakten Formen mischten, enthielten René Magrittes Arbeiten normale Bilder, die in surreale kontextuelle Situationen gestellt wurden. Der Hörraum ist ein solches Gemälde, das einen normalen grünen Apfel darstellt, der gerade groß genug ist, um einen ganzen Raum zu füllen.</p>
<h2>Weiterführende Informationen zu René Magritte</h2>
<p><a href="https://www.geo.de/magazine/geo-epoche-edition/2387-rtkl-surrealismus-leseprobe-rene-magritte-meister-der-taeuschung" rel="noopener" target="_blank">René Magritte &#8211; Meister der Täuschung</a>. Der Belgier ist kein exzentrischer Selbstdarsteller wie die Pariser Surrealisten, sondern ein nüchterner Ingenieur des Unmöglichen: René Magritte lässt hellblauen Himmel über nächtlichen Landschaften leuchten, Äpfel vor Gesichtern schweben &#8211; und 1938 eine Lokomotive in einem Kamin auftauchen. Seine Absicht: die Grenze zwischen Fantasie und Wirklichkeit zu sprengen. GEO</p>
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		<title>Was ist Heimat? Eine gemeinsame Suche nach Antworten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 22:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
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		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum ein Begriff ist so emotional aufgeladen und gleichzeitig so unbestimmt wie dieser: Heimat. Ist das &#8230; ein&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Begriff ist so emotional aufgeladen und gleichzeitig so unbestimmt wie dieser: Heimat. Ist das &#8230; ein Ort? &#8230; eine Gemeinschaft? &#8230; etwas Sinnliches? &#8230; ein Staat? &#8230; ein Grund zur Sorge? &#8230; mit Verlust verbunden? &#8230; etwas Neues? Entlang dieser sieben Fragen stellt die Ausstellung &#8222;Heimaten. Eine Ausstellung und Umfrage&#8220; im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) 150 Exponate aus – von der antiken Keramik bis zum Computerspiel.</p>
<figure id="attachment_28145" aria-describedby="caption-attachment-28145" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-28145" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-768x512.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-2048x1366.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-90x60.jpg 90w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-374x249.jpg 374w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-802x534.jpg 802w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-272x182.jpg 272w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1.jpg 2362w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-28145" class="wp-caption-text">Heimaten: Eine Ausstellung und Umfrage. Foto: Henning Rogge</figcaption></figure>
<p>Die Kurator:innen wollen bewusst auf eine Antwort verzichten, sondern zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Die Besucher können sich per Smartphone an der Auseinandersetzung beteiligen und ihre Vorstellungen beschreiben. Ihre Beiträge werden an die Wände projiziert und so Teil dieser interaktiven Ausstellung, die vom direkten Austausch lebt. Jeder Mensch trägt viele Heimaten in sich, so eine These der Ausstellungsmacher, die bewusst einen sehr weiten Bogen spannen.</p>
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<p>Neben altgriechischen und italischen Keramiken werden Trachten ebenso gezeigt wie Grafik, Film, Typografie, Fotografie, Möbel- und Produktdesign bis hin zur App. In dem Spiel „Papers, Please“ schlüpfen Besucher  in die Rolle von Grenzbeamten eines fiktiven autoritären Staates und entscheiden so über Zugang und Ausschluss. Eine reich geschnitzte Tür aus Kaliningrad (um 1600) dagegen führt in eine weit entfernte Heimat im Königsberg der Vergangenheit. Ein Schulheft aus dem Jahr 1938 und die dazugehörende Graphic Novel der US-Deutschen Nora Krug (2018) zeigen die nicht immer konfliktfreie Heimat, die die eigene Familie darstellt.</p>
<figure id="attachment_28146" aria-describedby="caption-attachment-28146" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-28146" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-300x297.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-1024x1014.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-150x150.jpg 150w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-768x761.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-1536x1522.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-2048x2029.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-61x60.jpg 61w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter.jpg 2362w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-28146" class="wp-caption-text">Musikalische Spur in der neuen Heimat: &#8222;Songs of Gastarbeiter Vol. 1&#8220; heißt eine CD von AYKU – IMRAN AYATA  &amp; BÜLENT KULLUKCU  © TRIKONT Verlag, München</figcaption></figure>
<p>Die Compilation „Songs of Gastarbeiter“ folgt der Spur der Musikszene türkischer Einwander:innen in den 1970ern, die vom deutschen Mainstream vielfach ignoriert wurde. Mehrere Jahrhunderte zuvor erzählte Leonhard Kerns barocke Elfenbeingruppe „Adam und Eva nach der Vertreibung aus dem Paradies“ (1645–1650) von Heimatverlust als einer universellen menschlichen Erfahrung. Das verlorene Paradies als Folge der verlorenen Unschuld? Auch Lyonel Feiningers vieldeutiges Kinderspielzeug „Die Stadt am Ende der Welt“ (1919–1921) spielt mit der Sehnsucht nach der vermeintlich guten alten Zeit. Nicht zuletzt kann auch Natur Heimat sein, und so dürfen Bilder vom &#8222;deutschen Wald&#8220; nicht fehlen.</p>
<figure id="attachment_28147" aria-describedby="caption-attachment-28147" style="width: 185px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-28147" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-185x300.jpg 185w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-630x1024.jpg 630w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-768x1248.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-946x1536.jpg 946w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-1261x2048.jpg 1261w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-37x60.jpg 37w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany.jpg 1454w" sizes="auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px" /><figcaption id="caption-attachment-28147" class="wp-caption-text">Der deutsche Wald als Sehnsuchtsort: Mit diesem Urbild von Heimat warb in den 1950er Jahren die Deutsche Zentrale für Fremdenverkehr</figcaption></figure>
<p>Schließlich haben noch in den 1950er Jahren Werbeplakate für den Fremdenverkehr den Sehnsuchtsort Wald beschworen. Naturzerstörung dagegen wird als Verlust von Heimat erlebt. Die Lichtinstallation „Entomarium (extinct)“ des Wiener Designstudios mischer’traxler, eine Auftragsarbeit der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen für die Ausstellung HEIMATEN, widmet sich deshalb dem Verschwinden der Artenvielfalt in Norddeutschland.</p>
<p>Die interaktive Ausstellung &#8222;Heimaten. Eine Ausstellung und Umfrage&#8220; ist bis zum 9. Januar 2022 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zu sehen. (Andrea Teupke / MK&amp;G)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/vorschau/heimaten.html">&#8222;Heimaten. Eine Ausstellung und Umfrage&#8220; im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg</a></p>
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		<title>Dunkle Materie: Ein neues Museum feiert Licht und Illusion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2021 13:20:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Dunkle Materie &#8211; das ist dieser geheimnisvolle, unsichtbare und bislang nicht nachweisbare Stoff, der laut Berechnungen der modernen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dunkle Materie &#8211; das ist dieser geheimnisvolle, unsichtbare und bislang nicht nachweisbare Stoff, der laut Berechnungen der modernen Physik das Weltall zu großen Teilen anfüllen soll. &#8222;Dark Matter&#8220;, so der Name eines neuen Museums in Berlin-Lichtenberg, spielt auf dieses physikalische Phänomen an, kann aber auch gelesen werden als &#8222;Dunkles zählt&#8220;. Eingerichtet hat es der bekannte Lichtkünstler Christopher Bauder auf einem alten Industriegelände in Rummelsburg, direkt neben dem Technoclub Sisyphos. Installationen aus Licht, Bewegung und Klang sind in den drei außen wie innen in mattem Schwarz gestrichene Ausstellungshallen zu sehen.</p>
<p>Manche Werke scheinen aus reinem Licht zu bestehen, so etwa „Liquid Sky“. Hier scheint sich eine Decke aus 800 statischen Lichtquellen durch verspiegelte Wände in eine pechschwarze Unendlichkeit zu ziehen. Da die Helligkeit der Lichtpunkte variiert, entsteht ein Eindruck von Bewegung. An Moleküle dagegen erinnert &#8222;Inverse&#8220;, eine Installation aus schwarzen Kugeln vor einer leuchtenden Wand, die eigens für „Dark Matter“ entstanden ist.</p>
<p>Christoph Bauder, der durch seine riesigen Lichtinstallationen bekannt wurde &#8211; 2014 zog er zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls eine &#8222;Lichtgrenze&#8220; durch Berlin -,  ist froh, jetzt einen festen Ausstellungsort zu haben. Die Besucher, die dort in eine unwirkliche Welt aus Licht und abgrundtiefer Dunkelheit eintauchen können, sollen nicht merken, welch gewaltiger technischer Aufwand dahintersteckt. Weit über 100 Künstler, Techniker und Softwareentwickler haben daran mitgewirkt, eine perfekte Illusion zu erschaffen. Allein für &#8222;Bonfire&#8220; wurden 20.000 einzelne Leuchtdioden verbaut.</p>
<figure id="attachment_28132" aria-describedby="caption-attachment-28132" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-28132" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-300x200.jpg" alt="Installation &quot;Bonfire&quot;" width="300" height="200" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-1024x683.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-768x512.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-1536x1024.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-2048x1366.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-90x60.jpg 90w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-374x249.jpg 374w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-802x534.jpg 802w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-272x182.jpg 272w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01.jpg 2560w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-28132" class="wp-caption-text">Lagerfeuer aus 20.000 Leuchtdioden: &#8222;Bonfire&#8220; von Christoph Bauder. Foto WHITEvoid</figcaption></figure>
<p>Ein bisschen Selbstironie schwingt mit, wenn Christoph Bauder mit dem RBB über seine Installation &#8222;Bonfire&#8220; spricht: &#8222;Man sitzt da gemütlich am Lagerfeuer, das Feuer knistert, und man bildet sich ein, die Wärme zu spüren &#8211; in Wirklichkeit aber ist das ja alles Fake.&#8220; &#8211; Wer die Licht-Show erleben will: Seit dem 4. Juni 2021 ist &#8222;Dark Matter&#8220; täglich außer Montag und Dienstag geöffnet. (Andrea Teupke)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.darkmatter.berlin/">https://www.darkmatter.berlin/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Echos der Erinnerung: Die Kunsthalle Mannheim zeigt Werke von Anselm Kiefer</title>
		<link>https://www.neoartbase.de/echos-der-erinnerung-die-kunsthalle-mannheim-zeigt-werke-von-anselm-kiefer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 17:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Gemälde ist gewaltig:  Fast fünf mal acht Meter misst &#8222;Der fruchtbare Halbmond&#8220; von Anselm Kiefer, derzeit zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gemälde ist gewaltig:  Fast fünf mal acht Meter misst &#8222;Der fruchtbare Halbmond&#8220; von Anselm Kiefer, derzeit zu sehen in der Kunsthalle Mannheim. Über zehn Zentimeter dick ist die Farbe aufgespachelt. Gewaltig ist auch das Thema: Der Turmbau zu Babel, der die Religionen und Sprachen entzweit &#8211; Sinnbild  für die Entstehung und den Verfall der Kulturen? Zerbröckelnde Ziegel als Symbol für den gegenwärtigen Zustand der Welt? Als &#8222;der fruchtbare Halbmond&#8220; wird üblicherweise die Region entlang der Flüsse Euphrat und Tigris bezeichnet, wo einige der ersten heute noch bekannten städtischen Kulturen entstanden.</p>
<p>Anselm Kiefer hat sich in seinen Skulpturen und Gemälden immer mit den ganz großen Fragen beschäftigt, mit Politik, Religion, Mystik, Alchemie und Kosmologie. Bekannt wurde er einer breiten Öffentlichkeit, weil er sich als einer der ersten Künstler der Nachkriegszeit offensiv mit der deutschen Vergangenheit auseinandersetzte.</p>
<p>Die Materialien, in denen er sich Mythen nähert, sind entsprechend suggestiv, archaisch und symbolträchtig, Blei vor allem, aber auch Asche, Holz, Stroh und Leinen. Kiefer, der seit 1993 in Frankreich lebt, widmet sich in seinen Werken immer mehr der Verbindung von jüdischer und christlicher Religion, den Mythen und mystischen Lehren der Weltkulturen. Häufig inspirieren ihn auch Gedichte, etwa von Paul Celan und Ingeborg Bachmann.</p>
<figure id="attachment_28118" aria-describedby="caption-attachment-28118" style="width: 790px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28118 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-1024x683.jpg" alt="" width="790" height="527" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-1024x683.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-768x512.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-1536x1024.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-90x60.jpg 90w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-374x249.jpg 374w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-802x534.jpg 802w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-272x182.jpg 272w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px" /><figcaption id="caption-attachment-28118" class="wp-caption-text">Blumen und Blei:  „Der verlorene Buchstabe&#8220; von Anselm Kiefer. Foto: Kunsthalle Mannheim; Rainer Diehl</figcaption></figure>
<p>Die Kunsthalle Mannheim zeigt aktuell Dutzende seiner Arbeiten aus über dreißig Jahren. Erstmalig werden die Sonnenblumen der Installation &#8222;Der verlorene Buchstabe&#8220; vollständig zu sehen sein. Um die teilweise riesigen Werke ausstellen zu können, mussten sämtliche mobilen Trennwände der Kunsthalle entfernt werden. Die vier Säle der Schau sind „Gott &amp; Staat“, „Mann &amp; Frau“, „Tod &amp; Stille“ und „Himmel &amp; Erde“ übertitelt &#8211; große Überschriften für die ganz großen Themen. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 22. August zu sehen. (Andrea Teupke)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.kuma.art/de/anselm-kiefer">Anselm Kiefer &#8211; Sonderausstellung in der Kunsthalle Mannheim</a></p>
<p>Bildhinweis: Der fruchtbare Halbmond, 2010, Sammlung Grothe in der Kunsthalle Mannheim © Anselm Kiefer; Foto: Kunsthalle Mannheim; Rainer Diehl</p>
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