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	<title>Kultur &#8211; NeoArtBase</title>
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	<description>Kunst neu entdecken</description>
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	<title>Kultur &#8211; NeoArtBase</title>
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		<title>Wasser, Seerosen, Licht und Himmel: Die Ausstellung &#8222;Nature Culture&#8220; widmet sich dem Verhältnis von Natur und Kultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 00:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Monet]]></category>
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					<description><![CDATA[Dreißig Jahre lang widmete sich Claude Monet den „Nymphéas“, wie er seine Bilder von Seerosen poetisch nannte. Wieder&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dreißig Jahre lang widmete sich Claude Monet den „Nymphéas“, wie er seine Bilder von Seerosen poetisch nannte. Wieder und wieder malte er die auf dem Wasser schwimmenden Blätter, die Reflexion des Himmels im Wasser, das Farbspiel der Blüten und Wolken. Immer dichter rückte er an sein Motiv heran, bis die Kompositionen aus Wasser, Seerosen, Licht und Himmel das gesamte Bild füllten &#8211; konkret und grenzenlos zugleich.</p>
<p>Monet versuchte in seinen Bildern &#8222;das Unbestimmte einzufangen, das Flüchtige zu fixieren, den so vergänglichen und komplexen Ansichten Form und Platz zu geben&#8220;, schreibt Klaus Hammer;  insofern sind die Seerosen weniger Abbild der Natur als eine Reflexion über die Wahrnehmung. So reihte sich der einstige Begründer des längst als überlebt geglaubten Impressionismus am Ende seines Lebens in die Schar der großen Anreger der Moderne im 20. Jahrhundert ein.</p>
<figure id="attachment_28204" aria-describedby="caption-attachment-28204" style="width: 920px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-28204 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Monet_Nympheas-920x1024.jpg" alt="" width="920" height="1024" /><figcaption id="caption-attachment-28204" class="wp-caption-text">Claude Monet, Nymphéas, 1916 – 1919. Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler<br />Foto: Robert Bayer</figcaption></figure>
<p>Die Fondation Beyeler zeigt derzeit Seerosenbilder von Monet im Rahmen ihrer aktuellen Ausstellung &#8222;Nature Culture&#8220;. Der Begriff wurde von der Philosophin und Autorin Donna J. Haraway geprägt und verweist auf die untrennbare Einheit von Kultur und Natur: Der Mensch wird als Teil einer Welt betrachtet, die er nicht beherrscht, sondern mit anderen Lebewesen in wechselseitiger Abhängigkeit bewohnt.</p>
<h5>Die Beziehung von Natur und Kultur</h5>
<p>Entsprechend vielfältig ist das Bild der Beziehung von Natur und Kultur, das die umfangreiche Ausstellung in der Fondation Beyeler zeigt. Sie bietet die seltene Gelegenheit, einen wesentlichen Teil der renommierten Sammlung ausgestellt zu sehen: Moderne und zeitgenössische Kunstwerke, Malerei, Skulptur, Fotografie und multimediale Installation. In einer Gemäldegalerie hängen 90 Bilder aus drei Jahrhunderten eng nebeneinander vom Boden bis unter die Decke des Ausstellungsraums. Durch die ungewöhnlichen Nachbarschaften entfalten sich überraschende Bezüge zwischen den Sammlungswerken.</p>
<p>Den Auftakt bildet leitmotivisch Max Ernsts Swampangel aus dem Jahr 1940, das seine Partnerin, die Künstlerin Leonora Carrington, sphinxartig in einer surrealistisch überschwemmten und überwachsenen Kulturlandschaft sitzend zeigt.</p>
<figure id="attachment_28208" aria-describedby="caption-attachment-28208" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-28208 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1024x824.jpg" alt="" width="1024" height="824" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1024x824.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-300x241.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-768x618.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1536x1236.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-2048x1648.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1870x1505.jpg 1870w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-400x322.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-800x644.jpg 800w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-scaled.jpg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-28208" class="wp-caption-text">Max Ernst: Swampangel. Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Schenkung Ulla und Richard Dreyfus-Best © 2021, ProLitteris, Zürich Foto: Robert Bayer</figcaption></figure>
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<p>Neben Meisterwerken und wichtigen Werkgruppen von Vincent van Gogh und Pablo Picasso über Louise Bourgeois und Mark Rothko bis zu Olafur Eliasson und Wolfgang Tillmans sind auch selten zu sehende Arbeiten und Neuerwerbungen integriert. Die Ausstellung wird noch bis zum 21. September zu sehen sein. (Andrea Teupke/Fondation Beyeler)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.fondationbeyeler.ch/home" target="_blank" rel="noopener">Fondation Beyeler. Museum für moderne und zeitgenössische Kunst</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Echos der Erinnerung: Die Kunsthalle Mannheim zeigt Werke von Anselm Kiefer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 17:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Gemälde ist gewaltig:  Fast fünf mal acht Meter misst &#8222;Der fruchtbare Halbmond&#8220; von Anselm Kiefer, derzeit zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gemälde ist gewaltig:  Fast fünf mal acht Meter misst &#8222;Der fruchtbare Halbmond&#8220; von Anselm Kiefer, derzeit zu sehen in der Kunsthalle Mannheim. Über zehn Zentimeter dick ist die Farbe aufgespachelt. Gewaltig ist auch das Thema: Der Turmbau zu Babel, der die Religionen und Sprachen entzweit &#8211; Sinnbild  für die Entstehung und den Verfall der Kulturen? Zerbröckelnde Ziegel als Symbol für den gegenwärtigen Zustand der Welt? Als &#8222;der fruchtbare Halbmond&#8220; wird üblicherweise die Region entlang der Flüsse Euphrat und Tigris bezeichnet, wo einige der ersten heute noch bekannten städtischen Kulturen entstanden.</p>
<p>Anselm Kiefer hat sich in seinen Skulpturen und Gemälden immer mit den ganz großen Fragen beschäftigt, mit Politik, Religion, Mystik, Alchemie und Kosmologie. Bekannt wurde er einer breiten Öffentlichkeit, weil er sich als einer der ersten Künstler der Nachkriegszeit offensiv mit der deutschen Vergangenheit auseinandersetzte.</p>
<p>Die Materialien, in denen er sich Mythen nähert, sind entsprechend suggestiv, archaisch und symbolträchtig, Blei vor allem, aber auch Asche, Holz, Stroh und Leinen. Kiefer, der seit 1993 in Frankreich lebt, widmet sich in seinen Werken immer mehr der Verbindung von jüdischer und christlicher Religion, den Mythen und mystischen Lehren der Weltkulturen. Häufig inspirieren ihn auch Gedichte, etwa von Paul Celan und Ingeborg Bachmann.</p>
<figure id="attachment_28118" aria-describedby="caption-attachment-28118" style="width: 790px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-28118 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-1024x683.jpg" alt="" width="790" height="527" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-1024x683.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-768x512.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-1536x1024.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-90x60.jpg 90w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-374x249.jpg 374w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-802x534.jpg 802w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-272x182.jpg 272w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9.jpg 2048w" sizes="(max-width: 790px) 100vw, 790px" /><figcaption id="caption-attachment-28118" class="wp-caption-text">Blumen und Blei:  „Der verlorene Buchstabe&#8220; von Anselm Kiefer. Foto: Kunsthalle Mannheim; Rainer Diehl</figcaption></figure>
<p>Die Kunsthalle Mannheim zeigt aktuell Dutzende seiner Arbeiten aus über dreißig Jahren. Erstmalig werden die Sonnenblumen der Installation &#8222;Der verlorene Buchstabe&#8220; vollständig zu sehen sein. Um die teilweise riesigen Werke ausstellen zu können, mussten sämtliche mobilen Trennwände der Kunsthalle entfernt werden. Die vier Säle der Schau sind „Gott &amp; Staat“, „Mann &amp; Frau“, „Tod &amp; Stille“ und „Himmel &amp; Erde“ übertitelt &#8211; große Überschriften für die ganz großen Themen. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 22. August zu sehen. (Andrea Teupke)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.kuma.art/de/anselm-kiefer">Anselm Kiefer &#8211; Sonderausstellung in der Kunsthalle Mannheim</a></p>
<p>Bildhinweis: Der fruchtbare Halbmond, 2010, Sammlung Grothe in der Kunsthalle Mannheim © Anselm Kiefer; Foto: Kunsthalle Mannheim; Rainer Diehl</p>
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