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	<title>Ausstellung &#8211; NeoArtBase</title>
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	<description>Kunst neu entdecken</description>
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	<title>Ausstellung &#8211; NeoArtBase</title>
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		<title>Was Kunst mit dem weiblichen Zyklus zu tun hat. Hormone und Ideenfluss.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2025 05:20:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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		<category><![CDATA[London]]></category>
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					<description><![CDATA[Zwischen Blut und Bild eine stille Revolution. Lange Zeit galt der weibliche Zyklus in der Öffentlichkeit als Tabu.&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwischen Blut und Bild eine stille Revolution.</strong> Lange Zeit galt der weibliche Zyklus in der Öffentlichkeit als Tabu. Menstruation wurde versteckt, verschwiegen, pathologisiert – als etwas Unreines, Schwaches, gar Ekelhaftes. Doch seit einigen Jahren regt sich Widerstand: Künstlerinnen weltweit holen das Zyklische aus der Schamzone heraus und machen es sichtbar – in Performances, Gemälden, Installationen und Texten. Kunst wird zur Bühne für eine stille, aber kraftvolle Revolution: die Rückeroberung des weiblichen Körpers.</p>
<p><strong>Zyklus als Rhythmus des Lebens.</strong> Der Zyklus ist mehr als nur das monatliche Bluten. Er ist ein biologischer Taktgeber, der viele Ebenen berührt: körperlich, emotional, kreativ. Die Phasen Menstruation, Follikelphase, Eisprung, Lutealphase wirken wie ein innerer Kalender, der mit- und gegensätzlich zur Welt draußen pulsiert. Für viele Künstlerinnen wird dieser Rhythmus zur Quelle der Inspiration und zur Struktur für ihr Arbeiten.</p>
<p>Die amerikanische Autorin und Aktivistin Alexandra Pope spricht vom „inneren Jahreszeitenprinzip“, das sich im Zyklus widerspiegelt: Winter (Menstruation), Frühling (Follikelphase), Sommer (Eisprung), Herbst (Lutealphase). Diese Perspektive lädt ein, zyklisches Erleben nicht als Schwankung oder Störung zu sehen, sondern als kreative Ressource. In der Kunst bedeutet das: Rückzug, Vision, Ausdruck, Reflexion alles hat seinen Platz.</p>
<h3>Blut als Material Provokation oder Befreiung?</h3>
<p>Besonders kontrovers ist die Verwendung von Menstruationsblut als künstlerisches Medium. Die kanadische Künstlerin Rupi Kaur sorgte 2015 für internationale Aufmerksamkeit, als Instagram ein Foto von ihr löschte, das sie mit einem sichtbaren Blutfleck auf ihrer Hose zeigte. Ihre Antwort war klar: „Ich werde nicht akzeptieren, dass ich mich für etwas schämen soll, das natürlich ist.“</p>
<p>Andere Künstlerinnen wie Vanessa Tiegs („Menstrala“) oder Jen Lewis („Beauty in Blood“) arbeiten explizit mit dem Medium Blut nicht schockierend, sondern ästhetisch, abstrakt, beinahe meditativ. Ihre Werke zwingen die Betrachtenden, sich mit dem auseinanderzusetzen, was sonst unsichtbar bleibt und werfen Fragen auf: Wer bestimmt, was schön ist? Was darf Körper sein? Und: Warum gilt das Natürliche als anstößig?</p>
<h3>Zyklusbewusstsein als künstlerische Praxis</h3>
<p>Zahlreiche zeitgenössische Künstlerinnen orientieren ihren kreativen Prozess am Zyklus. Sie dokumentieren die eigenen Empfindungen, Energielevels, Themen. In der Phase des Eisprungs entstehen häufig extrovertierte Arbeiten Performances, Begegnungen, Ausstellungen. In der prämenstruellen Phase fließen Reflexion, Kritik, Tiefe in Texte oder Zeichnungen. Dieses zyklische Arbeiten stellt das lineare Leistungsprinzip der Kunstwelt infrage und damit auch das kapitalistische Zeitverständnis.</p>
<p>Die zyklische Perspektive wird so zur politischen Geste: Sie widersetzt sich dem Dauerproduktivitätsdruck, der immer gleiche Qualität und Output verlangt. Stattdessen: Pausen, Wandlung, Wiederholung Prinzipien, die auch in der Natur gelten, aber in unserer Gesellschaft kaum Platz haben.</p>
<h3>Zyklus, Identität, Widerstand</h3>
<p>Der künstlerische Umgang mit dem Zyklus ist oft nicht nur intim, sondern auch politisch. Er berührt Fragen von Gender, Körperhoheit, gesellschaftlicher Erwartung. In einer Welt, die zunehmend technisiert, neutralisiert und „optimiert“ wird, wirkt der menstruierende Körper wie ein Störsignal. Und genau das macht ihn in der Kunst so relevant.</p>
<p>Besonders in queeren und feministischen Kontexten wird der Zyklus nicht mehr nur biologisch gedacht, sondern als Identitätsmoment: Wer darf bluten? Wer darf darüber sprechen? Wer wird ausgeschlossen trans Personen, nichtbinäre Menschen, Frauen in der Menopause?</p>
<p>Diese Perspektiven finden ihren Weg in Textilkunst, Virtual Reality-Projekte, Comics, Klanginstallationen. Die Vielfalt der Ausdrucksformen zeigt: Zyklisches Erleben ist kein Nischenthema – es ist ein kulturelles Terrain, das noch lange nicht ausgeschöpft ist.</p>
<h3>Der Zyklus als künstlerische Landkarte</h3>
<p>Kunst hat die Kraft, Unsichtbares sichtbar zu machen. Der weibliche Zyklus ist ein jahrhundertelang übersehenes Thema, das nun eine Bühne findet roh, poetisch, politisch. Die Künstlerinnen, die sich ihm widmen, öffnen Räume für neue Narrative des Körpers, jenseits von Scham und Stereotyp. Ihre Arbeiten laden dazu ein, den Zyklus nicht nur als biologisches Ereignis zu sehen sondern als ästhetische, kreative, gesellschaftliche Kraft.</p>
<h3>Menstruationskunst im Wandel der Jahrzehnte</h3>
<p><em>Künstlerische Positionen zum weiblichen Zyklus von den 1960ern bis heute</em></p>
<ul>
<li>
    <strong>1969 – Carolee Schneemann (USA):</strong><br />
    Mit der Performance <em>„Interior Scroll“</em> wird Schneemann zur Ikone der feministischen Körperkunst. Sie zieht eine Schriftrolle aus ihrer Vagina – eine provokante Geste gegen männlich dominierte Kunstsysteme.
  </li>
<li>
    <strong>1972 – Judy Chicago (USA):</strong><br />
    Mit der Fotografie <em>„Red Flag“</em> zeigt sie einen Tampon, der blutig hervorgezogen wird – ein Akt der Sichtbarmachung und ein feministisches Statement.
  </li>
<li>
    <strong>1991 – Annie Sprinkle (USA):</strong><br />
    Performerin und Aktivistin, die mit <em>„Public Cervix Announcement“</em> erstmals eine Live-Untersuchung ihres Gebärmutterhalses als Performancekunst inszeniert.
  </li>
<li>
    <strong>2003 – Petra Mattheis (Deutschland):</strong><br />
    Start der Serie <em>„Bloody Maria“</em>, in der sie Druckgrafiken zu jedem Zyklustag erstellt. Zyklus wird zum künstlerischen Ordnungsprinzip.
  </li>
<li>
    <strong>2008 – Vanessa Tiegs (USA):</strong><br />
    Mit ihrer Werkreihe <em>„Menstrala“</em> nutzt sie ihr eigenes Menstruationsblut als Medium für symmetrische, abstrakte Bildkompositionen.
  </li>
<li>
    <strong>2010 – Jen Lewis (USA):</strong><br />
    In <em>„Beauty in Blood“</em> fotografiert sie ihr Blut in Wasser – hochästhetisch und grafisch. Ihre Arbeit bricht mit Ekel und Tabu.
  </li>
<li>
    <strong>2015 – Rupi Kaur (Kanada):</strong><br />
    Ihr Bild mit einem sichtbaren Blutfleck wird von Instagram entfernt – und löst eine weltweite Debatte über Zensur und Scham aus. Kaur wird zur Stimme einer neuen feministischen Generation.
  </li>
<li>
    <strong>2016 – Ingrid Berthon-Moine (Frankreich/UK):</strong><br />
    In <em>„Red is the Colour“</em> stellt sie Porträts mit Lippenstift aus Menstruationsblut her – eine kritische Reflexion über Schönheitsideale und Körperflüssigkeiten.
  </li>
<li>
    <strong>2020 – Milo Moiré (Schweiz):</strong><br />
    Ihre Performance <em>„PlopEgg“</em>, bei der sie farbgefüllte Eier aus der Vagina auf Leinwand fallen lässt, thematisiert Fruchtbarkeit, Schöpfung und Kontrolle über den weiblichen Körper.
  </li>
<li>
    <strong>2024 – Digitale Künstler:innen weltweit:</strong><br />
    Menstruation und zyklisches Denken finden Eingang in NFTs, VR-Installationen und TikTok-Formate. Die neue Generation bricht die letzte Grenze: die digitale Sichtbarkeit.
  </li>
</ul>
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		<title>Fariba Masahi. Zwischen Ton, Poesie und positiver Lebensenergie.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 16:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Die iranische Künstlerin Fariba Masahi verkörpert eine beeindruckende Verbindung von Kunst, Philosophie und sozialem Engagement. Ihre künstlerische Biografie&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die iranische Künstlerin Fariba Masahi verkörpert eine beeindruckende Verbindung von Kunst, Philosophie und sozialem Engagement. Ihre künstlerische Biografie liest sich wie ein vielschichtiger Weg, der von der Sozialfürsorge über die Poesie zur Bildhauerei und Malerei führt – und dabei stets von einer tiefen spirituellen Haltung begleitet wird. Masahi lebt und arbeitet heute außerhalb des Irans und bleibt dennoch über ihre Werke, Gedanken und Gedichte eng mit ihren Wurzeln verbunden.</p>
<h4>Von der Sozialfürsorge zur Bildhauerei</h4>
<p>Ursprünglich studierte Fariba Masahi Sozialfürsorge und Psychotherapie, bevor sie sich intensiv der Kunst zuwandte. In ihrer Heimat Iran lernte sie privat bei angesehenen Professorinnen und Professoren verschiedenster Kunstdisziplinen. Diese akademisch-freie und zugleich persönlich geprägte Ausbildung bildete die Grundlage für ein Schaffen, das sich keinem klassischen Stil und keiner vorgegebenen Strömung unterordnet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-1024x717.jpg" alt="Hände Fariba Masahi" width="1024" height="717" class="aligncenter size-large wp-image-30409" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-1024x717.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-300x210.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-768x538.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-512x358.jpg 512w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi-920x644.jpg 920w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Haende-Fariba-Masahi.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Fariba Masahi bezeichnet sich selbst als Künstlerin, deren Werke auf mentale Philosophie gründen. Ein Begriff, den sie bewusst nicht theoretisch erklärt, sondern den sie in der Begegnung mit ihren Werken den Betrachtenden selbst überlässt. Ihre Skulpturen aus Ton entstehen in einem intuitiven Prozess, getragen von der Überzeugung, dass Kunst nicht nur eine Form, sondern eine energetische Botschaft ist.</p>
<h4>Skulpturen, die Sonnenenergie speichern</h4>
<p>Ein besonderes Merkmal von Fariba Masahis Skulpturen ist ihr Umgang mit dem Material und den Fertigungsprozessen. Die Künstlerin verzichtet konsequent darauf, ihre Tonarbeiten im Ofen zu brennen. Für sie ist es essentiell, dass die Figuren ihre „Lebensenergie“ aus der natürlichen Sonnenstrahlung beziehen. Denn diese, so glaubt sie, speichere sich im Material und werde an die Betrachter weitergegeben. Es geht ihr darum, positive Impulse zu setzen und die Menschen mit ihren Arbeiten zum Nachdenken, Innehalten und Schmunzeln zu bringen.</p>
<p><img decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-1024x755.jpg" alt="Fariba Masahis Skulpturen" width="1024" height="755" class="aligncenter size-large wp-image-30413" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-1024x755.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-300x221.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-768x566.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-512x377.jpg 512w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163-920x678.jpg 920w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahis-Skulpturen-e1745338615163.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<blockquote><p>Masahi erklärt: „Ich möchte meinen Zuschauern eine positive Botschaft vermitteln. Meine Werke sollen nicht nur betrachtet, sondern gefühlt und erinnert werden.“ Damit schlägt sie eine Brücke zwischen traditioneller Bildhauerei und spirituellem Konzept.</p></blockquote>
<h4>Poesie, Kinderbücher und Modedesign</h4>
<p>Fariba Masahi ist jedoch weit mehr als Bildhauerin. Ihre kreative Energie entfaltet sich ebenso in der Literatur. Bereits in jungen Jahren begann sie, Gedichte zu verfassen. Besonders am Herzen liegen ihr auch Kinderbücher. Mit Titeln wie „Die Erde und die Schulglocke“ oder „Apfel und Birne“ hat sie Geschichten geschaffen, die kindliche Fantasie und humanistische Werte miteinander verbinden.</p>
<p>Darüber hinaus entwirft sie klassische Damenmode, in der sich kunstvolle Stoffe und traditionelle iranische Elemente mit modernen Schnitten vereinen. Auch in der Malerei hat Masahi ihre eigene Handschrift gefunden. Ihre Bilder erzählen von einer Welt voller Symbole, Farben und spiritueller Philosophien – als wäre jede Leinwand ein eigenes kleines Universum.</p>
<h4>Ein künstlerischer Kosmos, der inspiriert</h4>
<p>Fariba Masahi steht exemplarisch für eine Generation von Künstlerinnen, die ihre Herkunft und ihre spirituelle Haltung als Kraftquelle für ihre Kunst begreifen. Sie verbindet Kunst, Poesie, Sozialarbeit und Lebensphilosophie zu einem kreativen Kosmos, der die Menschen berührt.</p>
<figure id="attachment_30410" aria-describedby="caption-attachment-30410" style="width: 244px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-244x300.jpg" alt="Fariba Masahi" width="244" height="300" class="size-medium wp-image-30410" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-244x300.jpg 244w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-834x1024.jpg 834w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-768x943.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-512x629.jpg 512w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-1024x1257.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi-920x1130.jpg 920w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2025/04/Fariba-Masahi.jpg 1080w" sizes="(max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption id="caption-attachment-30410" class="wp-caption-text">Fariba Masahi</figcaption></figure>
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		<title>Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2021 11:20:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Monet]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Helle Tupfen in Weiß und Grün: Der lichtdurchrieselte &#8222;Birkenwald&#8220;, den Christian Rohlfs 1898 malte, ist mit seinen hellen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Helle Tupfen in Weiß und Grün: Der lichtdurchrieselte &#8222;Birkenwald&#8220;, den Christian Rohlfs 1898 malte, ist mit seinen hellen Farben, den unscharfen Konturen und vor allem dem Naturmotiv ein geradezu idealtypisches Beispiel für den Impressionismus. Die Sonderausstellung &#8222;Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland&#8220; im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf, Schleswig, widmet sich der Entwicklung dieser Kunstströmung in Deutschland.</p>
<p>Licht und Atmosphäre einfangen, das wollten immer mehr Maler im ausgehenden neunzehnten Jahrhundert. Statt im Atelier malten sie draußen in der Natur; statt sorgfältig arrangierte Porträts oder Stilleben zu gestalten, wollten sie den gegenwärtigen Moment auf die Leinwand bannen. Möglich wurde das durch neue Materialien: Industriell gefertigte Ölfarben in wieder verschließbaren Tuben mussten nicht mehr mühsam vorgemischt  &#8211; und rasch verbraucht &#8211; werden, sondern ließen sich unkompliziert auch im Freien verwenden.</p>
<p>Das Publikum reagierte teils entsetzt, teils begeistert auf die neue Maltechnik. Als das Sammlerehepaar Carl und Felicie Bernstein 1882 in Berlin Gemälde von Manet, Monet, Pissarro und Morisot ausstellte, fragte der anwesende Maler Adolf von Menzel ungläubig: „Haben Sie wirklich Geld für den Dreck ausgegeben?“ und setzte hinzu: „Es ist meine aufrichtige Überzeugung, Ihre Bilder sind scheußlich.“</p>
<figure id="attachment_28255" aria-describedby="caption-attachment-28255" style="width: 520px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28255 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-781x1024.jpg" alt="Christian Rohlfs: Birkenwald" width="520" height="682" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-781x1024.jpg 781w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-229x300.jpg 229w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-768x1007.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-1172x1536.jpg 1172w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-1562x2048.jpg 1562w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-1870x2451.jpg 1870w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-400x524.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-800x1049.jpg 800w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/1990-287-birkenwald-scaled.jpg 1953w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /><figcaption id="caption-attachment-28255" class="wp-caption-text">Christian Rohlfs: Birkenwald, 1898, Öl auf Leinwand, 78,5 x 60,5 cm (c) Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen</figcaption></figure>
<p>Was empörte den Maler so? Die später so genannten Impressionisten wollten nicht einen Gegenstand oder eine Landschaft wiedergeben, sondern den dadurch ausgelösten Eindruck. Um einen flüchtigen Moment festhalten zu können, verzichteten sie auf eine scheinbar objektive und möglichst wirklichkeitsgetreue Abbildung. Statt dichter Flächen und exakter Konturen zeigten ihre Bilder unscharfe, zufällig anmutende Farbwolken aus Punkten und Tupfen.</p>
<p>Die zunächst in Frankreich entwickelte Malweise wurde bald darauf auch von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen. Hier wurde der Impressionismus rasch zu einer der wichtigsten modernen Kunstrichtungen &#8211; bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus.</p>
<figure id="attachment_28261" aria-describedby="caption-attachment-28261" style="width: 520px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28261 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-1024x736.jpg" alt="Ury Lesser. &quot;Vor dem Café&quot;" width="520" height="374" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-1024x736.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-300x216.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-768x552.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-1536x1105.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-2048x1473.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-1870x1345.jpg 1870w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-400x288.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-800x575.jpg 800w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/07/ury-lesser-vor-dem-caf-oel-lw-1920er-jahre-slg.-boensch-scaled.jpg 2560w" sizes="auto, (max-width: 520px) 100vw, 520px" /><figcaption id="caption-attachment-28261" class="wp-caption-text">Lesser Ury: Vor dem Café, 1920er Jahre, Öl auf Leinwand, 65 x 90,5 cm (c) Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch</figcaption></figure>
<p>Die Ausstellung in Schleswig zeichnet diese Erfolgsgeschichte nach: Sie zeigt den Impressionismus als „Kunst des modernen Lebens“, die ganz besonders das selbstbewusste großstädtische Bürgertum ansprach. In vielfältiger Weise setzte sie sich mit den neuesten technischen Entwicklungen – insbesondere mit der Fotografie – auseinander. Gleichzeitig bedienten impressionistische Künstler in Deutschland aber auch das Bedürfnis nach Darstellungen unberührter Natur und idyllischer Landschaften. Im Zuge der Industrialisierung wuchs beim großstädtischen Publikum die Sehnsucht nach einem ästhetischen Gegenentwurf zu den sich rasant verändernden Lebenswirklichkeiten.</p>
<p>Die Sonderausstellung &#8222;Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland&#8220; beginnt mit den französischen Ursprüngen des Impressionismus, so etwa Arbeiten von Paul Cézanne, Edgar Degas, Edouard Manet, Auguste Renoir, Paul Signac und Henri de Toulouse-Lautrec.</p>
<p>Eindrucksvolle Bilder von Christian Rohlfs, Hans Olde und Max Liebermann zeigen, wie deutsche Künstler seit den 1880er Jahren erste impressionistische Elemente in ihre Kunst aufnahmen. Lovis Corinth, Walter Leistikow und Max Slevogt sind mit wichtigen Arbeiten vertreten, ebenso Lesser Ury, der bis in die 1920er Jahre seinem eigenständigen, sehr urban geprägten impressionistischen Stil treu blieb.</p>
<p>Die Ausstellung integriert auch die Entwicklung in Norddeutschland und stellt Werke der Lübecker Gotthardt Kühl und Maria Slavona sowie der Hamburger Thomas Herbst und Ernst Eitner in den Kontext ihrer Zeit. Sie ist noch bis zum 31. Oktober zu sehen. (Andrea Teupke / Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://museum-fuer-kunst-und-kulturgeschichte.de/de/impressionismus" target="_blank" rel="noopener">Sonderausstellung &#8222;Moderne und Idyll. Impressionismus in Deutschland&#8220; im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf</a></p>
<p><a href="https://www.neoartbase.de/tag/impressionismus/">Mehr zum Thema Impressionismus</a></p>
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		<title>Atelier Liebermann. Gerhard Richter. Atlas-Übersicht 1:2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2021 06:33:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Gerhard Richter]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit seinem Studienzeitende bewahrte Gerhard Richter seine gesammelten Materialien in Schubladen und Mappen auf. Später begann er, die&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit seinem Studienzeitende bewahrte Gerhard Richter seine gesammelten Materialien in Schubladen und Mappen auf. Später begann er, die Bildvorlagen zu sichten und all jene, die für seine Gemälde wichtig waren oder hätten sein können, zu Tafeln zusammengestellt aufzukleben. In den Atlas sind Bilder verschiedener Art und Herkunft eingeflossen: eigene und fremde Familienfotos, Material aus Printmedien, Serien eigener Fotografien von Landschaften oder Stillleben, experimentelle und konkret werksvorbereitende Fotografien, zudem Skizzen und Raumentwürfe sowie einige übermalte Fotografien. </p>
<p>Zugleich dient die Atlas-Serie aber auch als Sammlung tatsächlicher und möglicher Bildvorlagen. Gerade auf den frühen Tafeln lässt sich noch eine Vielzahl an direkten Vorlagen ausmachen. Bei ihnen zeugen Spuren, wie etwa Quadrierungen für die Vergrößerung von Motiven, von dem Übertragungsprozess in Gemälde. Manchmal geben die aufgeklebten Zeitungsausschnitte auch Zusatzinformationen, die Richter auf den Gemälden weggelassen hat. Der Atlas offenbart den Betrachtenden auf diese Weise zusätzliche Informationen über deren Entstehung.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="650" height="450" src="https://www.youtube.com/embed/7NA34ryY9ds" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aufgeriebene Farbproben neben Motiven zeugen immer wieder von der Suche nach dem richtigen Farbton für die Gemälde. Bei den Landschaften, die in oft langen Serien im Atlas eingefügt sind, ist es deutlich schwieriger, die direkten Vorbilder der gemalten Fassungen zu identifizieren. Hier stehen die Vielzahl der Möglichkeiten und indirekt auch der – im Atlas stets mit thematisierte – Auswahlprozess bis zum ausgeführten Motiv noch deutlicher im Vordergrund. </p>
<h2>Die Ausstellungsreihe im Atelier Liebermann</h2>
<p>Mit der <a href="https://stiftungbrandenburgertor.de/project/im-atelier-liebermann-gerhard-richter-2/">Ausstellung im Atelier Liebermann: Gerhard Richter. Atlas-Übersicht 1:2</a> setzt die Stiftung Brandenburger Tor ihre Reihe im Atelier Liebermann zur Gegenwartskunst fort. In<br />
Erinnerung an das Dachatelier Max Liebermanns zeigt die Kulturstiftung der Berliner Sparkasse jährlich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler. Der Fokus dieser Ausstellungen liegt auf dem künstlerischen Entstehungsprozess: Wie sieht die Arbeit im Atelier aus und was inspiriert das künstlerische Schaffen? Mit dem Blick in das jeweilige Atelier knüpft die Ausstellungsreihe an den genius loci an: das Max Liebermann Haus als kreativschöpferischer Ort. Reihenkurator ist Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Brandenburger Tor. </p>
<p>30. Oktober 2020 – 08. August 2021</p>
<h2>Weiterführende Informationen</h2>
<p><a href="https://stiftungbrandenburgertor.de/publikationen-derstiftung-brandenburger-tor/" target="_blank" rel="noopener">Katalog zur Ausstellung</a> im Verlag der <a href="https://www.buchhandlung-walther-koenig.de/koenig2/index.php?mode=display&#038;showcase=3&#038;old_search=false" target="_blank" rel="noopener">Buchhandlung Walher König</a>.</p>
<p>Zur Ausstellung im Atelier Liebermann: Gerhard Richter. Atlas-Übersicht 1:2 erscheint <a href="https://stiftungbrandenburgertor.de/editionen/" target="_blank" rel="noopener">eine von Gerhard Richter signierte Edition</a>.</p>
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		<title>Wasser, Seerosen, Licht und Himmel: Die Ausstellung &#8222;Nature Culture&#8220; widmet sich dem Verhältnis von Natur und Kultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jun 2021 00:23:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Claude Monet]]></category>
		<category><![CDATA[Impressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
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					<description><![CDATA[Dreißig Jahre lang widmete sich Claude Monet den „Nymphéas“, wie er seine Bilder von Seerosen poetisch nannte. Wieder&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dreißig Jahre lang widmete sich Claude Monet den „Nymphéas“, wie er seine Bilder von Seerosen poetisch nannte. Wieder und wieder malte er die auf dem Wasser schwimmenden Blätter, die Reflexion des Himmels im Wasser, das Farbspiel der Blüten und Wolken. Immer dichter rückte er an sein Motiv heran, bis die Kompositionen aus Wasser, Seerosen, Licht und Himmel das gesamte Bild füllten &#8211; konkret und grenzenlos zugleich.</p>
<p>Monet versuchte in seinen Bildern &#8222;das Unbestimmte einzufangen, das Flüchtige zu fixieren, den so vergänglichen und komplexen Ansichten Form und Platz zu geben&#8220;, schreibt Klaus Hammer;  insofern sind die Seerosen weniger Abbild der Natur als eine Reflexion über die Wahrnehmung. So reihte sich der einstige Begründer des längst als überlebt geglaubten Impressionismus am Ende seines Lebens in die Schar der großen Anreger der Moderne im 20. Jahrhundert ein.</p>
<figure id="attachment_28204" aria-describedby="caption-attachment-28204" style="width: 920px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28204 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Monet_Nympheas-920x1024.jpg" alt="" width="920" height="1024" /><figcaption id="caption-attachment-28204" class="wp-caption-text">Claude Monet, Nymphéas, 1916 – 1919. Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler<br />Foto: Robert Bayer</figcaption></figure>
<p>Die Fondation Beyeler zeigt derzeit Seerosenbilder von Monet im Rahmen ihrer aktuellen Ausstellung &#8222;Nature Culture&#8220;. Der Begriff wurde von der Philosophin und Autorin Donna J. Haraway geprägt und verweist auf die untrennbare Einheit von Kultur und Natur: Der Mensch wird als Teil einer Welt betrachtet, die er nicht beherrscht, sondern mit anderen Lebewesen in wechselseitiger Abhängigkeit bewohnt.</p>
<h5>Die Beziehung von Natur und Kultur</h5>
<p>Entsprechend vielfältig ist das Bild der Beziehung von Natur und Kultur, das die umfangreiche Ausstellung in der Fondation Beyeler zeigt. Sie bietet die seltene Gelegenheit, einen wesentlichen Teil der renommierten Sammlung ausgestellt zu sehen: Moderne und zeitgenössische Kunstwerke, Malerei, Skulptur, Fotografie und multimediale Installation. In einer Gemäldegalerie hängen 90 Bilder aus drei Jahrhunderten eng nebeneinander vom Boden bis unter die Decke des Ausstellungsraums. Durch die ungewöhnlichen Nachbarschaften entfalten sich überraschende Bezüge zwischen den Sammlungswerken.</p>
<p>Den Auftakt bildet leitmotivisch Max Ernsts Swampangel aus dem Jahr 1940, das seine Partnerin, die Künstlerin Leonora Carrington, sphinxartig in einer surrealistisch überschwemmten und überwachsenen Kulturlandschaft sitzend zeigt.</p>
<figure id="attachment_28208" aria-describedby="caption-attachment-28208" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28208 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1024x824.jpg" alt="" width="1024" height="824" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1024x824.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-300x241.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-768x618.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1536x1236.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-2048x1648.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-1870x1505.jpg 1870w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-400x322.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-800x644.jpg 800w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/Ernst_Swampangel-scaled.jpg 2560w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-28208" class="wp-caption-text">Max Ernst: Swampangel. Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Schenkung Ulla und Richard Dreyfus-Best © 2021, ProLitteris, Zürich Foto: Robert Bayer</figcaption></figure>
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<p>Neben Meisterwerken und wichtigen Werkgruppen von Vincent van Gogh und Pablo Picasso über Louise Bourgeois und Mark Rothko bis zu Olafur Eliasson und Wolfgang Tillmans sind auch selten zu sehende Arbeiten und Neuerwerbungen integriert. Die Ausstellung wird noch bis zum 21. September zu sehen sein. (Andrea Teupke/Fondation Beyeler)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.fondationbeyeler.ch/home" target="_blank" rel="noopener">Fondation Beyeler. Museum für moderne und zeitgenössische Kunst</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Was ist Heimat? Eine gemeinsame Suche nach Antworten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 22:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
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					<description><![CDATA[Kaum ein Begriff ist so emotional aufgeladen und gleichzeitig so unbestimmt wie dieser: Heimat. Ist das &#8230; ein&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum ein Begriff ist so emotional aufgeladen und gleichzeitig so unbestimmt wie dieser: Heimat. Ist das &#8230; ein Ort? &#8230; eine Gemeinschaft? &#8230; etwas Sinnliches? &#8230; ein Staat? &#8230; ein Grund zur Sorge? &#8230; mit Verlust verbunden? &#8230; etwas Neues? Entlang dieser sieben Fragen stellt die Ausstellung &#8222;Heimaten. Eine Ausstellung und Umfrage&#8220; im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MK&amp;G) 150 Exponate aus – von der antiken Keramik bis zum Computerspiel.</p>
<figure id="attachment_28145" aria-describedby="caption-attachment-28145" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-28145" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-768x512.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-2048x1366.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-90x60.jpg 90w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-374x249.jpg 374w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-802x534.jpg 802w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1-272x182.jpg 272w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Ausstellungsansicht-1.jpg 2362w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-28145" class="wp-caption-text">Heimaten: Eine Ausstellung und Umfrage. Foto: Henning Rogge</figcaption></figure>
<p>Die Kurator:innen wollen bewusst auf eine Antwort verzichten, sondern zum Nachdenken und Diskutieren anregen. Die Besucher können sich per Smartphone an der Auseinandersetzung beteiligen und ihre Vorstellungen beschreiben. Ihre Beiträge werden an die Wände projiziert und so Teil dieser interaktiven Ausstellung, die vom direkten Austausch lebt. Jeder Mensch trägt viele Heimaten in sich, so eine These der Ausstellungsmacher, die bewusst einen sehr weiten Bogen spannen.</p>
<div class="page" title="Page 3">
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<div class="column">
<p>Neben altgriechischen und italischen Keramiken werden Trachten ebenso gezeigt wie Grafik, Film, Typografie, Fotografie, Möbel- und Produktdesign bis hin zur App. In dem Spiel „Papers, Please“ schlüpfen Besucher  in die Rolle von Grenzbeamten eines fiktiven autoritären Staates und entscheiden so über Zugang und Ausschluss. Eine reich geschnitzte Tür aus Kaliningrad (um 1600) dagegen führt in eine weit entfernte Heimat im Königsberg der Vergangenheit. Ein Schulheft aus dem Jahr 1938 und die dazugehörende Graphic Novel der US-Deutschen Nora Krug (2018) zeigen die nicht immer konfliktfreie Heimat, die die eigene Familie darstellt.</p>
<figure id="attachment_28146" aria-describedby="caption-attachment-28146" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-28146" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-300x297.jpg" alt="" width="300" height="297" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-300x297.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-1024x1014.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-150x150.jpg 150w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-768x761.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-1536x1522.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-2048x2029.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter-61x60.jpg 61w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_AYKU_Songs_of_Gastarbeiter.jpg 2362w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-28146" class="wp-caption-text">Musikalische Spur in der neuen Heimat: &#8222;Songs of Gastarbeiter Vol. 1&#8220; heißt eine CD von AYKU – IMRAN AYATA  &amp; BÜLENT KULLUKCU  © TRIKONT Verlag, München</figcaption></figure>
<p>Die Compilation „Songs of Gastarbeiter“ folgt der Spur der Musikszene türkischer Einwander:innen in den 1970ern, die vom deutschen Mainstream vielfach ignoriert wurde. Mehrere Jahrhunderte zuvor erzählte Leonhard Kerns barocke Elfenbeingruppe „Adam und Eva nach der Vertreibung aus dem Paradies“ (1645–1650) von Heimatverlust als einer universellen menschlichen Erfahrung. Das verlorene Paradies als Folge der verlorenen Unschuld? Auch Lyonel Feiningers vieldeutiges Kinderspielzeug „Die Stadt am Ende der Welt“ (1919–1921) spielt mit der Sehnsucht nach der vermeintlich guten alten Zeit. Nicht zuletzt kann auch Natur Heimat sein, und so dürfen Bilder vom &#8222;deutschen Wald&#8220; nicht fehlen.</p>
<figure id="attachment_28147" aria-describedby="caption-attachment-28147" style="width: 185px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-28147" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-185x300.jpg" alt="" width="185" height="300" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-185x300.jpg 185w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-630x1024.jpg 630w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-768x1248.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-946x1536.jpg 946w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-1261x2048.jpg 1261w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany-37x60.jpg 37w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/MK_G_Heimaten_Zepf_Holidays_in_Germany.jpg 1454w" sizes="auto, (max-width: 185px) 100vw, 185px" /><figcaption id="caption-attachment-28147" class="wp-caption-text">Der deutsche Wald als Sehnsuchtsort: Mit diesem Urbild von Heimat warb in den 1950er Jahren die Deutsche Zentrale für Fremdenverkehr</figcaption></figure>
<p>Schließlich haben noch in den 1950er Jahren Werbeplakate für den Fremdenverkehr den Sehnsuchtsort Wald beschworen. Naturzerstörung dagegen wird als Verlust von Heimat erlebt. Die Lichtinstallation „Entomarium (extinct)“ des Wiener Designstudios mischer’traxler, eine Auftragsarbeit der Stiftung Hamburger Kunstsammlungen für die Ausstellung HEIMATEN, widmet sich deshalb dem Verschwinden der Artenvielfalt in Norddeutschland.</p>
<p>Die interaktive Ausstellung &#8222;Heimaten. Eine Ausstellung und Umfrage&#8220; ist bis zum 9. Januar 2022 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg zu sehen. (Andrea Teupke / MK&amp;G)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.mkg-hamburg.de/de/ausstellungen/vorschau/heimaten.html">&#8222;Heimaten. Eine Ausstellung und Umfrage&#8220; im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg</a></p>
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		<title>Dunkle Materie: Ein neues Museum feiert Licht und Illusion</title>
		<link>https://www.neoartbase.de/dunkle-materie-ein-neues-museum-feiert-licht-und-illusion/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jun 2021 13:20:45 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
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					<description><![CDATA[Dunkle Materie &#8211; das ist dieser geheimnisvolle, unsichtbare und bislang nicht nachweisbare Stoff, der laut Berechnungen der modernen&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dunkle Materie &#8211; das ist dieser geheimnisvolle, unsichtbare und bislang nicht nachweisbare Stoff, der laut Berechnungen der modernen Physik das Weltall zu großen Teilen anfüllen soll. &#8222;Dark Matter&#8220;, so der Name eines neuen Museums in Berlin-Lichtenberg, spielt auf dieses physikalische Phänomen an, kann aber auch gelesen werden als &#8222;Dunkles zählt&#8220;. Eingerichtet hat es der bekannte Lichtkünstler Christopher Bauder auf einem alten Industriegelände in Rummelsburg, direkt neben dem Technoclub Sisyphos. Installationen aus Licht, Bewegung und Klang sind in den drei außen wie innen in mattem Schwarz gestrichene Ausstellungshallen zu sehen.</p>
<p>Manche Werke scheinen aus reinem Licht zu bestehen, so etwa „Liquid Sky“. Hier scheint sich eine Decke aus 800 statischen Lichtquellen durch verspiegelte Wände in eine pechschwarze Unendlichkeit zu ziehen. Da die Helligkeit der Lichtpunkte variiert, entsteht ein Eindruck von Bewegung. An Moleküle dagegen erinnert &#8222;Inverse&#8220;, eine Installation aus schwarzen Kugeln vor einer leuchtenden Wand, die eigens für „Dark Matter“ entstanden ist.</p>
<p>Christoph Bauder, der durch seine riesigen Lichtinstallationen bekannt wurde &#8211; 2014 zog er zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls eine &#8222;Lichtgrenze&#8220; durch Berlin -,  ist froh, jetzt einen festen Ausstellungsort zu haben. Die Besucher, die dort in eine unwirkliche Welt aus Licht und abgrundtiefer Dunkelheit eintauchen können, sollen nicht merken, welch gewaltiger technischer Aufwand dahintersteckt. Weit über 100 Künstler, Techniker und Softwareentwickler haben daran mitgewirkt, eine perfekte Illusion zu erschaffen. Allein für &#8222;Bonfire&#8220; wurden 20.000 einzelne Leuchtdioden verbaut.</p>
<figure id="attachment_28132" aria-describedby="caption-attachment-28132" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-28132" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-300x200.jpg" alt="Installation &quot;Bonfire&quot;" width="300" height="200" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-1024x683.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-768x512.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-1536x1024.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-2048x1366.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-90x60.jpg 90w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-374x249.jpg 374w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-802x534.jpg 802w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01-272x182.jpg 272w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/06/BONFIRE-01.jpg 2560w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-28132" class="wp-caption-text">Lagerfeuer aus 20.000 Leuchtdioden: &#8222;Bonfire&#8220; von Christoph Bauder. Foto WHITEvoid</figcaption></figure>
<p>Ein bisschen Selbstironie schwingt mit, wenn Christoph Bauder mit dem RBB über seine Installation &#8222;Bonfire&#8220; spricht: &#8222;Man sitzt da gemütlich am Lagerfeuer, das Feuer knistert, und man bildet sich ein, die Wärme zu spüren &#8211; in Wirklichkeit aber ist das ja alles Fake.&#8220; &#8211; Wer die Licht-Show erleben will: Seit dem 4. Juni 2021 ist &#8222;Dark Matter&#8220; täglich außer Montag und Dienstag geöffnet. (Andrea Teupke)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.darkmatter.berlin/">https://www.darkmatter.berlin/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Echos der Erinnerung: Die Kunsthalle Mannheim zeigt Werke von Anselm Kiefer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 17:38:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Mannheim]]></category>
		<category><![CDATA[Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Gemälde ist gewaltig:  Fast fünf mal acht Meter misst &#8222;Der fruchtbare Halbmond&#8220; von Anselm Kiefer, derzeit zu&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gemälde ist gewaltig:  Fast fünf mal acht Meter misst &#8222;Der fruchtbare Halbmond&#8220; von Anselm Kiefer, derzeit zu sehen in der Kunsthalle Mannheim. Über zehn Zentimeter dick ist die Farbe aufgespachelt. Gewaltig ist auch das Thema: Der Turmbau zu Babel, der die Religionen und Sprachen entzweit &#8211; Sinnbild  für die Entstehung und den Verfall der Kulturen? Zerbröckelnde Ziegel als Symbol für den gegenwärtigen Zustand der Welt? Als &#8222;der fruchtbare Halbmond&#8220; wird üblicherweise die Region entlang der Flüsse Euphrat und Tigris bezeichnet, wo einige der ersten heute noch bekannten städtischen Kulturen entstanden.</p>
<p>Anselm Kiefer hat sich in seinen Skulpturen und Gemälden immer mit den ganz großen Fragen beschäftigt, mit Politik, Religion, Mystik, Alchemie und Kosmologie. Bekannt wurde er einer breiten Öffentlichkeit, weil er sich als einer der ersten Künstler der Nachkriegszeit offensiv mit der deutschen Vergangenheit auseinandersetzte.</p>
<p>Die Materialien, in denen er sich Mythen nähert, sind entsprechend suggestiv, archaisch und symbolträchtig, Blei vor allem, aber auch Asche, Holz, Stroh und Leinen. Kiefer, der seit 1993 in Frankreich lebt, widmet sich in seinen Werken immer mehr der Verbindung von jüdischer und christlicher Religion, den Mythen und mystischen Lehren der Weltkulturen. Häufig inspirieren ihn auch Gedichte, etwa von Paul Celan und Ingeborg Bachmann.</p>
<figure id="attachment_28118" aria-describedby="caption-attachment-28118" style="width: 790px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28118 size-large" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-1024x683.jpg" alt="" width="790" height="527" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-1024x683.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-300x200.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-768x512.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-1536x1024.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-90x60.jpg 90w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-374x249.jpg 374w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-802x534.jpg 802w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9-272x182.jpg 272w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/05/anselm_kiefer_c_raine_9.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px" /><figcaption id="caption-attachment-28118" class="wp-caption-text">Blumen und Blei:  „Der verlorene Buchstabe&#8220; von Anselm Kiefer. Foto: Kunsthalle Mannheim; Rainer Diehl</figcaption></figure>
<p>Die Kunsthalle Mannheim zeigt aktuell Dutzende seiner Arbeiten aus über dreißig Jahren. Erstmalig werden die Sonnenblumen der Installation &#8222;Der verlorene Buchstabe&#8220; vollständig zu sehen sein. Um die teilweise riesigen Werke ausstellen zu können, mussten sämtliche mobilen Trennwände der Kunsthalle entfernt werden. Die vier Säle der Schau sind „Gott &amp; Staat“, „Mann &amp; Frau“, „Tod &amp; Stille“ und „Himmel &amp; Erde“ übertitelt &#8211; große Überschriften für die ganz großen Themen. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 22. August zu sehen. (Andrea Teupke)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p><a href="https://www.kuma.art/de/anselm-kiefer">Anselm Kiefer &#8211; Sonderausstellung in der Kunsthalle Mannheim</a></p>
<p>Bildhinweis: Der fruchtbare Halbmond, 2010, Sammlung Grothe in der Kunsthalle Mannheim © Anselm Kiefer; Foto: Kunsthalle Mannheim; Rainer Diehl</p>
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		<title>Retrospektive der großartigen Künstlerin Elfie Semotan im Kunsthaus Wien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 May 2021 05:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Elfie Semotan]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
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					<description><![CDATA[Elfie Semotan gilt als „Grande Dame“ der österreichischen Fotografie. Seit mehr als einem halben Jahrhundert arbeitet sie erfolgreich&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Elfie Semotan gilt als „Grande Dame“ der österreichischen Fotografie. Seit mehr als einem halben Jahrhundert arbeitet sie erfolgreich an der Schnittstelle von Kunst-, Mode- und Werbefotografie.Viele ihrer raffinierten visuellen Arrangements sind legendär geworden. Semotans Werk ist geprägt von ihrer starken Persönlichkeit und dem kontinuierlichen Widerstand gegen den Mainstream.</p>
<h2>Fotografischer Kosmos Semotans in vielschichtigen Herangehensweisen</h2>
<p>Das <a href="http://www.kunsthauswien.com" rel="noopener" target="_blank"><u>Kunst Haus Wien</u></a>, ein Museum der Wien Holding, würdigt nun Elfie Semotan mit einer umfassenden Retrospektive. Die Ausstellung „Elfie Semotan. Haltung und Pose“ umspannt sechs Jahrzehnte ihres vielfältigen künstlerischen Werks und macht den fotografischen Kosmos Semotans in vielschichtigen Herangehensweisen an das Medium Fotografie erfahrbar. Gezeigt werden rund 150 Arbeiten, von den bekannten Mode- und Werbefotografien über eindringliche Porträts bis hin zu poetischen Landschaftsaufnahmen und Stillleben.</p>
<h2>Umfassende Retrospektive der großartigen Künstlerin Elfie Semotan</h2>
<p>„In den letzten Jahren hat sich das Kunst Haus Wien mit hochkarätigen, internationalen Ausstellungen als Haus für zeitgenössische Kunst und Fotografie etabliert und ist mittlerweile ein Fixpunkt der Wiener Kulturszene. Daher freut es mich ganz besonders, dass die erste umfassende Retrospektive der großartigen Künstlerin Elfie Semotan in Wien im Kunst Haus Wien zu sehen sein wird“, so Wien Holding-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer.</p>
<blockquote><p>„Elfie Semotan ist sicher die international bekannteste österreichische Fotografin. Die Retrospektive ‚Haltung und Pose‘ zeigt ihr umfassendes künstlerisches Werk der letzten 60 Jahre, von der Mode- und Werbefotografie, eindringlichen KünstlerInnen-Porträts, bis hin zu ihren berührenden Landschaftsaufnahmen und Stillleben“, betont Bettina Leidl, Direktorin des Kunst Haus Wien.</p></blockquote>
<p>Künstlerin Elfie Semotan zu der ihr gewidmeten Retrospektive: „Das Kunst Haus Wien setzt sich kontinuierlich mit künstlerischer Fotografie auseinander, ich freue mich, dort mit meinen Arbeiten vertreten zu sein. Die Ausstellungskomposition ist extravagant, meine Fotografien werden nicht chronologisch, sondern aus einem neuen intuitiven und innovativen Blickwinkel präsentiert.“</p>
<h2>Fotografin mit dem besonderen Blick</h2>
<p>Die österreichische Fotografin Elfie Semotan wurde mit ihren Mode- und Werbeaufnahmen international bekannt. Ihre fotografische Herangehensweise ist von Beginn an von der Idee geleitet, die Persönlichkeit eines Menschen einzufangen. Elfie Semotan inszeniert und konstruiert innerhalb des Bildformats facettenreiche Geschichten. Dabei dient ihr die bildende Kunst vielfach als Inspirationsquelle. Adaptionen und Hommagen an Kunstwerke und KünstlerInnen finden sich in etlichen ihrer Serien, etwa Inspired by Lucian Freud (1997), Präraffaeliten (2005) und in Arbeiten, die auf ikonische Bilder von berühmten FotografInnen wie Diane Arbus, John Coplans, Robert Frank oder Irving Penn Bezug nehmen.</p>
<p>Neben kunstgeschichtlichen Zitaten spiegelt sich ihre Leidenschaft für die Kunst auch in ihren KünstlerInnenporträts und Atelieraufnahmen: etwa von Marina Abramovic, Louise Bourgeois, Bruno Gironcoli, Raymond Pettibon oder Franz West. Der individuelle Ausdruck der Dargestellten ist ein durchgängiges Charakteristikum dieser Aufnahmen. Bei den Atelierfotos ist es ihr achtsamer Blick auf den Raum an sich, der ihre Besonderheit ausmacht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/q_up_P5ojsg" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Sechs Jahrzehnte in der internationalen Mode- und Werbebranche</h2>
<p>Elfie Semotan, 1941 in Wels geboren, besucht die Modeschule Hetzendorf in Wien und geht anschließend mit 20 Jahren nach Paris. Dort arbeitet sie für einige Jahre als Mannequin und erhält Einblick in die Welt der Mode und der Fotografie. Elfie Semotan prägt erfolgreich und öffentlichkeitswirksam die österreichische Mode- und Werbeszene. In den 1990er-Jahren fotografiert Semotan Modestrecken für große Labels mit Models wie Naomi Campbell oder Cordula Reyer und Porträts von berühmten Persönlichkeiten. Ihre Aufnahmen erscheinen in internationalen Magazinen wie Vogue, i-D, Elle, Esquire, Marie Claire, Harper’s Bazaar und The New Yorker.</p>
<h2>Landschaftsaufnahmen und Stillleben</h2>
<p>Die Natur ist für Semotan ein Ort des Rückzugs und der Kreativität. Dabei spielt ihre Herkunft und ihr Haus im ländlichen Südburgenland, das sie neben Domizilen in Wien und New York bewohnt, eine wichtige Rolle. Ob analog oder digital, ob in Schwarz-Weiß oder in Farbe fotografiert, in ihren Landschaftsaufnahmen und Stillleben hat Semotan Momente des Poetischen eingefangen.</p>
<h2>Rahmenprogramm rund um Elfie Semotan</h2>
<p>Zur Ausstellung im Kunst Haus Wien ist ein umfangreiches Begleitprogramm geplant: Am Dienstag, 11. Mai 2021 um 18.30 Uhr findet das Online-Podiumsgespräch „Frauen im Spiegel – zwischen Außenwahrnehmung &#038; Selbstreflexion“, unter der Moderation von Mode- und Kommunikationsexpertin Liane Seitz, statt. Am Mittwoch, 9. Juni 2021 um 18.30 Uhr folgt das Podiumsgespräch „Stairway to Brand Heaven &#038; Hell“, ein Talk mit MarkenexpertInnen unterschiedlicher Generationen. Elfie Semotan ist gemeinsam mit Daniel Kalt, Chefredakteur Die Presse Schaufenster, am Mittwoch, 25. August 2021 um 18.30 Uhr für einen Artist Talk zu Gast im Kunst Haus Wien.</p>
<h2>Weiterführende Informationen zu Elfie Semotan</h2>
<p><a href="https://www.zeit.de/2021/17/elfie-semotan-fotografie-modeindustrie-frauen-gleichberechtigung" rel="noopener" target="_blank"><u>Elfie Semotan. Es war ein Kampf, den ich bewusst geführt habe.</u></a> ZEIT.de<br />
Elfie Semotan fotografierte Supermodels und Hollywoodstars. Sie wollte mit ihrer Arbeit den Blick auf Luxus und Glamour verändern. Im Gespräch mit Christina Pausackl erzählt sie, weshalb sie trotz ihres internationalen Erfolgs daran gescheitert ist. Interview: Christina Pausackl</p>
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		<title>Frau von hinten gesehen, im Besuch des Museums</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 May 2021 06:21:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[Heute wollen wir dir dieses schöne Gemälde von Edgar Degas vorstellen. Frau von hinten gesehen, im Besuch des&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wollen wir dir dieses schöne Gemälde von Edgar Degas vorstellen. Frau von hinten gesehen, im Besuch des Museums. Es präsentiert wahrscheinlich die Galerie des Louvre. Degas schuf in den 1880er Jahren eine Reihe von Gemälden und Grafiken zum Thema Frauen in Museumsgalerien. Sein Modell für mehrere davon war eine Freundin, die amerikanische Malerin Mary Cassatt, die Degas 1877 einlud, sich der Gruppe der Impressionisten anzuschließen. Cassatt wirklich um diesen Museumsspaziergang zu beneiden.</p>
<h2>eine romantische Beziehung</h2>
<p>Es war nicht bekannt, dass Degas und Cassatt eine romantische Beziehung hatten, aber sie standen sich um 1879-1880 besonders nahe. Sie verkehrten miteinander, arbeiteten zusammen und sammelten die Kunst des jeweils anderen. Wenn du mehr über ihre Beziehung und die Geschichten der anderen Künstler aus dem Kreis erfahren möchtest, dann schau dir unseren Mega-Impressionisten-Kurs an.</p>
<h2>Weiterführende Informationen zu Egar Degas</h2>
<p><u><a href="https://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/article109588994/Was-fasziniert-nur-so-an-Damen-bei-der-Toilette.html" rel="noopener" target="_blank">Was fasziniert nur so an Damen bei der Toilette?</a></u> Der Wiederholungszwang als schöne Kunst betrachtet: Die Schweizer Fondation Beyeler zeigt den Impressionisten Edgar Degas, wie man ihn noch nie gesehen hat. Welt.de</p>
<p><u><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/ein-bild-von-einer-frau.1013.de.html?dram:article_id=172977" rel="noopener" target="_blank">Ein Bild von einer Frau. Die Ausstellung „Degas et le nu“ in Paris.</a></u> Deutschlandfunk</p>
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