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	<title>Künstler &#8211; NeoArtBase</title>
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	<description>Kunst neu entdecken</description>
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	<title>Künstler &#8211; NeoArtBase</title>
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		<title>Alles über Jawlensky</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 15:34:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Künstler]]></category>
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					<description><![CDATA[Blaue Berge (Landschaft mit gelbem Schornstein): So nannte Alexej von Jawlensky dieses Landschaftsbild, das er 1912 in Öl&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blaue Berge (Landschaft mit gelbem Schornstein): So nannte Alexej von Jawlensky dieses Landschaftsbild, das er 1912 in Öl malte. Mit seinen leuchtenden Farben und kräftigen Umrissen spiegelt es ganz unverkennbar den Stil der damals avantgardistischen Künstlergruppe &#8222;Der blaue Reiter&#8220; wider (Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert.)</p>
<p>1921, also vor hundert Jahren, kam der russische Maler erstmals nach Wiesbaden. Bald darauf traf er die Entscheidung, sich dort niederzulassen. Jetzt widmet das Museum Wiesbaden dem expressionistischen Künstler eine große Jubiläumsausstellung. Unter der Überschrift &#8222;<em>Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden</em>&#8220; werden erstmal alle 111 Werke von Jawlensky gezeigt, die mittlerweile im Besitz des Museums sind, gleichzeitig wird aber auch sein Leben beleuchtet.</p>
<h5>Großer Erfolg in Wiesbaden</h5>
<p>Jawlensky wurde in Wiesbaden zunächst gefeiert: &#8222;In Wiesbaden hatte ich damals einen großen Erfolg&#8220;, sagte er selbst über diese Zeit. &#8222;Ich begegnete dort sehr netten Menschen, und das bestimmte mich, meinen Wohnsitz in Wiesbaden zu nehmen.&#8220; Jawlensky war neben Wassily Kandinsky, Paul Klee und Lyonel Feininger Teil der Künstlergruppe „Die Blaue Vier“ und galt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Künstler. Doch mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus änderte sich das: Seine Kunst wurde als &#8222;entartet&#8220; abgestempelt, Jawlensky durfte nicht mehr ausstellen, und das Museum Wiesbaden gab seine bis dahin erworbenen Werke ab.</p>
<figure id="attachment_28296" aria-describedby="caption-attachment-28296" style="width: 219px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-28296" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/10/Alexej_von_Jawlensky_Heilandsgesicht_Erwartung_1917_Foto_Museum_Wiesbaden_Bernd_Fickert_300dpi-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/10/Alexej_von_Jawlensky_Heilandsgesicht_Erwartung_1917_Foto_Museum_Wiesbaden_Bernd_Fickert_300dpi-219x300.jpg 219w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/10/Alexej_von_Jawlensky_Heilandsgesicht_Erwartung_1917_Foto_Museum_Wiesbaden_Bernd_Fickert_300dpi-749x1024.jpg 749w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/10/Alexej_von_Jawlensky_Heilandsgesicht_Erwartung_1917_Foto_Museum_Wiesbaden_Bernd_Fickert_300dpi-768x1050.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/10/Alexej_von_Jawlensky_Heilandsgesicht_Erwartung_1917_Foto_Museum_Wiesbaden_Bernd_Fickert_300dpi-1123x1536.jpg 1123w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/10/Alexej_von_Jawlensky_Heilandsgesicht_Erwartung_1917_Foto_Museum_Wiesbaden_Bernd_Fickert_300dpi-400x547.jpg 400w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/10/Alexej_von_Jawlensky_Heilandsgesicht_Erwartung_1917_Foto_Museum_Wiesbaden_Bernd_Fickert_300dpi-800x1094.jpg 800w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/10/Alexej_von_Jawlensky_Heilandsgesicht_Erwartung_1917_Foto_Museum_Wiesbaden_Bernd_Fickert_300dpi.jpg 1316w" sizes="(max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption id="caption-attachment-28296" class="wp-caption-text">Alexej von Jawlensky, Heilandsgesicht —Erwartung, 1917, 38 x 28 cm, Öl auf Papier auf Karton auf Holz, Museum Wiesbaden. Foto: Museum Wiesbaden / Bernd Fickert</figcaption></figure>
<p>Auch gesundheitlich ging es Jawlensky zunehmend schlecht: Er litt an rheumatoider Arthritis, war monatelang ans Bett gefesselt und konnte in seinen späten Jahren nur noch unter Mühen und mit der linken Hand malen. In seinen &#8222;Meditationen&#8220; hat das sichtbare Spuren hinterlassen: Phasenweise konnte er wegen der Lähmungserscheinungen nur noch mit horizontalen, vertikalen und schrägen Pinselzügen arbeiten. 1941 starb Jawlensky.</p>
<h5>Weltgrößte Sammlung</h5>
<p>Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Sammlung des Museum Wiesbaden wieder aufgebaut und stetig erweitert und ist heute die größte und bedeutendste Sammlung von Jawlensky-Werken. Die jüngste Ergänzung ist das &#8222;Stillleben mit Blumenvase&#8220; aus dem Jahr 1937, das erst in diesem Jahr dank tatkräftiger Unterstützung des Vereins der Freunde des Museums erworben werden konnte. Mit diesem Stilleben ist die Zahl von 111 Werken, die sich Kurator Roman Zieglgänsberger zum Ziel gesetzt hatte, komplett.</p>
<p>Für die Jubiläumsausstellung wurde ein ungewöhnlicher Ansatz gewählt. Denn die 111 Werke werden in der Reihenfolge ihrer Erwerbung gezeigt &#8211; ergänzt durch Objekte, Bilder und Briefe aus dem Besitz des Malers. So erzählt die Schau ein Stück Sammlungsgeschichte und ermöglicht faszinierende Erkenntnisse. Paralell dazu bietet das Museum eine Audiotour an sowie einen Rundgang durch Wiesbaden zu historischen Orten und bedeutenden Stationen im Leben des Künstlers. (Andrea Teupke / Museum Wiesbaden)</p>
<p>Mehr Infos:</p>
<p><a href="https://museum-wiesbaden.de/alles">Alles! 100 Jahre Jawlensky in Wiesbaden</a> Ausstellung im Museum Wiesbaden bis zum 27. März 2022</p>
<p><a href="https://museum-wiesbaden.de/jawlenskypfad">Jawlenskypfad</a> &#8211; ein Stadtrundgang auf Jawlenskys Spuren</p>
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		<title>Überwältigend detailreich: Fotografien von Andreas Gursky</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Basel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2021 11:22:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gursky]]></category>
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					<description><![CDATA[Monumental und detailreich sind die Fotografien des deutschen Fotografen Andreas Gursky. Das gilt auch für sein Bild „F1&#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Monumental und detailreich sind die Fotografien des deutschen Fotografen Andreas Gursky. Das gilt auch für sein Bild „F1 Boxenstopp I“ von 2007: Es zeigt eine dramatisch beleuchtete Szenerie, in der zwei Teams uniformierter Mechaniker an Rennwagen der Formel 1 hantieren – ein Team in Rot, das andere Team der BMW Group in Weiß gekleidet. Oben zücken Zuschauer hinter den dunklen Glasscheiben der Lounges ihre Kameras, um den Moment festzuhalten. Dieses Foto und 60 andere Werke sind jetzt in Gurskys Geburtsstadt Leipzig ausgestellt. Das Museum der bildenden Künste in Leipzig (MdbK) zeigt mit Unterstützung der BMW-Niederlassung Leipzig eine Einzelausstellung des international renommierten Künstlers.</p>
<figure id="attachment_27939" aria-describedby="caption-attachment-27939" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-27939 size-full" src="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/04/andreas-gursky-f1-boxenstopp_I-scaled.jpg" alt="Andreas Gursky: &quot;F1 Boxenstopp I&quot;" width="2560" height="939" srcset="https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/04/andreas-gursky-f1-boxenstopp_I-scaled.jpg 2560w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/04/andreas-gursky-f1-boxenstopp_I-300x110.jpg 300w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/04/andreas-gursky-f1-boxenstopp_I-1024x376.jpg 1024w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/04/andreas-gursky-f1-boxenstopp_I-768x282.jpg 768w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/04/andreas-gursky-f1-boxenstopp_I-1536x563.jpg 1536w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/04/andreas-gursky-f1-boxenstopp_I-2048x751.jpg 2048w, https://www.neoartbase.de/wp-content/uploads/2021/04/andreas-gursky-f1-boxenstopp_I-164x60.jpg 164w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-27939" class="wp-caption-text">Extremes Großformat: 2007 schuf Andreas Gursky die Aufnahme &#8222;F1 Boxenstopp I&#8220;</figcaption></figure>
<p>Andreas Gursky wurde am 15. Januar 1955 in Leipzig geboren. Er studierte Visuelle Kommunikation an der Universität-Gesamthochschule Essen und Fotografie an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit vielen Jahren gehört er zu den profiliertesten deutschen Fotografen. Sich selbst bezeichnete er in einem Interview einmal als &#8222;Fotograf und Maler&#8220;. In technisch und bildnerisch einzigartigen Kompositionen thematisiert er Arbeit, Freizeit, Konsumverhalten, Großereignisse wie auch Finanzsysteme. Ein extremes Großformat zeichnet die meisten seiner Aufnahmen von Landschaften, Architektur und Innenräumen aus. Ihre Schärfe und der Detailreichtum verleihen den farbigen Fotografien eine überwältigende, geradezu physische Präsenz.</p>
<p>Die Retrospektive Andreas Gursky soll bis zum 21. August 2021 im MdbK zu sehen sein. (andrea teupke)</p>
<p>Weitere Informationen:</p>
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://mdbk.de/ausstellungen/#aktuell">Andreas Gursky im MdbK</a></p>
<p style="padding-left: 40px;"><a href="https://www.andreasgursky.com/de">Homepage Andreas Gursky</a></p>
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